Odoo Alternative für den E-Commerce: collana diva now im Vergleich

Odoo Alternative

Startseite Odoo ist ein starkes ERP-System, das mit über 80 Apps viele Branchen abdeckt. Genau diese Breite wirft für Onlinehändler eine Frage auf: Wie viel Anpassungsaufwand steckt darin, bis das System die eigenen E-Commerce-Prozesse abbildet? Händler mit vielen Kanälen, Retouren und Integrationen stoßen mit branchenübergreifenden Systemen oft auf drei wiederkehrende Themen: Eine spezialisierte Alternative ist collana diva now, unsere ERP-Lösung für den Onlinehandel auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central. Sämtliche Geschäftsprozesse laufen in einer Software zusammen: ohne Umwege, ohne Entwicklungsaufwand, ohne ständige Anpassung. Odoo und collana diva now im Vergleich Jede Software bringt Vor- und Nachteile mit. Die Gegenüberstellung fasst die wichtigsten Kategorien zusammen. Stand des Vergleichs: Dezember 2025 Kategorie Odoo collana diva now Unternehmenssitz Belgien Deutschland (DACH-Raum) Bereitstellung Drei Optionen: Odoo Online, Odoo.sh, On-Premise Cloud (SaaS-Modell) Implementierungsdauer Projektabhängig 8 bis 12 Wochen (projektabhängig) Zielgruppe Branchenübergreifende KMU E-Commerce, KMU und Start-ups Basis Eigene Architektur (Python/PostgreSQL) Microsoft Dynamics 365 Business Central Support und Updates Enthalten bei Odoo Online und Odoo.sh, nicht enthalten bei On-Premise Enthalten, mit persönlicher Ansprechperson Preisstruktur laut Anbieter Open-Source-Variante kostenlos (One App Free); Standard ab 19,90 € pro Nutzer und Monat (nach 12 Monaten ab 24,90 €); Custom ab 29,90 € pro Nutzer und Monat (nach 12 Monaten ab 37,40 €). Kosten für Implementierung, Datenimport oder Projektmanagement kommen ggf. hinzu. Business Central plus diva-now-Modul für rund 99 € pro Nutzer und Monat, dazu Basismodul für 49 € pro Mandant und Monat (enthält LabelPort und collana pay). Weitere Module auf Anfrage. E-Commerce-Integrationen Über Apps möglich Integrierte Schnittstellen zu Onlineshops, Logistikpartnern und Produktion Microsoft-365-Suite Über Apps möglich Ja, voll integriert LabelPort integriert Nein, über Apps sind andere Anbieter verfügbar Ja PSP-Anbindung Über Apps möglich Multi-Payment-Hub integriert (collana pay) Mandantenfähigkeit Abhängig von der Edition Ja Sicherheit und Datenschutz DSGVO-konform DSGVO-konform, Betrieb in Microsoft-Azure-Rechenzentren Testversion Ja Nein, aber kostenlose Live-Demo Alle Angaben zu Odoo basieren auf öffentlich verfügbaren Informationen der Odoo S.A. (Stand: Oktober 2025) und dienen der allgemeinen Orientierung. „Odoo“ ist eine eingetragene Marke der Odoo S.A. Die Nennung erfolgt ausschließlich zu Vergleichszwecken. Ein Wort zu Open Source: Die kostenlose Variante klingt verlockend. In der Praxis brauchen die meisten Händler Zusatzentwicklungen, um branchenspezifische Anforderungen umzusetzen. Diese Anpassungen kosten Zeit und Budget, das im Lizenzpreis nicht auftaucht. Funktionen für den E-Commerce collana diva now deckt die Workflows im Onlinehandel in einem System ab. Drei Bereiche im Überblick. Warenmanagement und Logistik Zentrale Warenwirtschaft mit Echtzeitdaten: Artikel, Bestände, Preise und Lagerorte in Echtzeit verwalten, verfügbare Mengen und Varianten auf einen Blick. Retourenmanagement: Rücksendungen schnell und kundenfreundlich bearbeiten, mit automatisierter Rückabwicklung und Bestandskorrektur. Versand und Logistik: Integrierte Schnittstellen zu Versanddienstleistern erleichtern Etikettenerstellung, Sendungsverfolgung und Versandoptimierung. Sortiment und Einkauf: Saubere Stammdaten, klare Lieferantensteuerung und intelligente Bestellvorschläge. Vertrieb und Kundenprozesse Auftragsabwicklung: Der gesamte Orderprozess von der Bestellung über den Versand bis zur Rechnungsstellung, mit automatisierbaren Abläufen. CRM: Kundendaten wie Anschrift, Zahlungsdaten, Bewertungen und Servicekontakte laufen zentral zusammen, inklusive Angebots- und Chathistorie. Marketing: Kundendaten für gezielte Angebote und E-Mail-Kampagnen nutzen, kanalübergreifend gesteuert. Verwaltung und Finanzbuchhaltung Zahlungsabwicklung: collana pay ist integriert und bindet als Multi-PSP-Hub alle gängigen Zahlungsarten an. Buchhaltung: Rechnungen und Belege automatisch erstellen, Zahlungen verarbeiten, offene Posten und Finanzströme im Blick behalten. Reporting und Controlling: Dashboards und Reports liefern Kennzahlen in Echtzeit, vom Umsatz bis zur Retourenquote. Wächst das Geschäft, wächst die Lösung mit, auch außerhalb des deutschen Marktes. Für Unternehmen mit größeren Anforderungen steht mit collana diva die nächste Ausbaustufe auf derselben Microsoft-Basis bereit. Die Vorteile der Microsoft-Basis collana diva now kombiniert die Microsoft-Technologie mit über 20 Jahren Branchenerfahrung im E-Commerce. Das bedeutet konkret: eine stabile ERP-Plattform mit hoher Zukunftssicherheit, Sicherheitsstandards der Microsoft-Azure-Rechenzentren und die direkte Integration von Excel, Teams, Outlook und Power Automate in den Arbeitsalltag. In sechs Phasen zu collana diva now Der Umstieg von Odoo oder einem anderen ERP folgt einem festen Ablauf: Beratung: Live-Demo und Klärung, ob collana diva now zu Ihrem Geschäftsmodell passt. Kick-off: Ziele, Aufwand, Anforderungen, Module und Zeitrahmen festlegen. Onboarding 1: Finanzbuchhaltung, Datenmigration, Benutzer, Profile, Belege und E-Mail-Vorlagen einrichten. Onboarding 2: Einkauf, Kundenservice, Logistik und weitere Schnittstellen einführen. Feinschliff: Tests, Anpassungen und Checks machen die Software einsatzbereit. Go-live: Start des Livebetriebs mit Begleitung, bis alles rund läuft. Wenn Sie noch am Anfang der Auswahl stehen, hilft unser ERP Orientierungs- und Auswahlworkshop bei der Entscheidung. Vergleiche mit weiteren Systemen finden Sie in unseren Beiträgen zur Xentral Alternative und zur weclapp Alternative. FAQ: Häufige Fragen zu collana diva now als Odoo Alternative Warum ist collana diva now im E-Commerce die spezialisiertere Alternative zu Odoo? collana diva now ist auf den E-Commerce ausgerichtet. Das Cloud-ERP ist ohne aufwendige Anpassungen startbereit, und die Suche nach der passenden Edition entfällt. Alle Daten aus Vertrieb, Marketing, Logistik und Finanzbuchhaltung laufen auf einer zentralen Plattform zusammen. Was ist der Unterschied zwischen collana diva now und Microsoft Dynamics 365 Business Central? Business Central ist die technische Basis. collana diva now ergänzt sie um E-Commerce-Module: integrierte Schnittstellen zu Shops und Versanddienstleistern, den Versandbaustein LabelPort und den Zahlungs-Hub collana pay. Sie erhalten die Microsoft-Plattform mit vorkonfigurierten Prozessen für den Onlinehandel. Welche Funktionen bietet collana diva now für Händler? Die Lösung deckt Warenwirtschaft, Retourenmanagement, Versand, Einkauf, Auftragsabwicklung, CRM, Marketing, Zahlungsabwicklung, Buchhaltung und Reporting ab. Alles läuft in einem System. Ist collana diva now eine skalierbare Lösung? Ja, die Cloud-Technologie und die Add-ons wachsen mit Ihrem Geschäft mit, auch international. Wächst Ihr Unternehmen über den Funktionsumfang hinaus, wechseln Sie auf collana diva, ohne die Microsoft-Basis zu verlassen. Wie schnell lässt sich collana diva now implementieren? Typischerweise dauert die Einführung 8 bis 12 Wochen, abhängig von der Projektkomplexität. Der Ablauf folgt sechs Phasen, von der Beratung bis zum Go-live. Xentral und collana diva now decken beide die Kernprozesse des Onlinehandels ab. Wer sehr schnell starten will und mit einem transaktionsbasierten Einstiegspaket auskommt, findet bei Xentral ein passendes Modell. Wer ein ERP auf Microsoft-Basis mit integriertem Zahlungs-Hub, Retourenmanagement, persönlicher Betreuung und einem klaren Wachstumspfad sucht, hat mit collana diva now eine starke Alternative. Diesen Artikel teilen X LinkedIn Facebook WhatsApp Unsere neusten News Welche Lösung passt zu Ihrem Unternehmen? Sie wollen wissen, welche Lösung zu Ihren Prozessen passt? Vereinbaren Sie

Shopify und ERP verbinden: So steuern Sie Ihren Shop im Backend

Shopify ERP

Startseite Shopify gehört zu den erfolgreichsten Shopsystemen im deutschen E-Commerce. Laut einer Auswertung von uptain ist es das meistgenutzte Shopsystem bei kleinen und mittleren Online-Shops in Deutschland. Im Frontend liefert die Plattform vieles ab: Produktverwaltung, Checkout, Zahlungsabwicklung und Marketing. Ein ERP-System ist Shopify aber nicht. Warenwirtschaft, Logistik, Buchhaltung und Kundenservice deckt die Plattform nur teilweise ab. Genau hier setzt collana diva now an: ein cloudbasiertes ERP auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central, das sich per Web-API mit Ihrem Shopify-Shop verbindet und alle Geschäftsprozesse in einem System bündelt, von der Bestellung bis zur Buchhaltung. Wo Shopify an seine Grenzen stößt Shopify ist als Shopsystem konzipiert, als Verkaufsfläche im Netz. Sobald das Bestellvolumen wächst, entstehen im Backend typische Lücken: Lagerbestände pflegen Sie manuell oder über einzelne Apps, die untereinander keine Daten austauschen. Bestellungen aus mehreren Kanälen (Shop, Marktplätze, stationär) laufen in getrennten Systemen auf. Die Buchhaltung arbeitet mit Exporten und Excel-Listen statt mit Echtzeitdaten. Bei jedem manuellen Übertrag drohen Fehler: Überverkäufe, Doppelbuchungen, falsche Bestände.   Diese Lücken schließt ein ERP. Es übernimmt das Backend und lässt Shopify das machen, was Shopify am besten kann: verkaufen. Was die Anbindung an collana diva now konkret bringt collana diva now verbindet Ihren Shopify-Shop direkt mit dem ERP. Alle relevanten Daten fließen automatisiert zwischen Shop und System, ohne Medienbrüche, ohne Excel, ohne doppelte Datenpflege. Zentrale Echtzeit-Übersicht über alle Kennzahlen. Bestellungen, Lagerbestände, Kundendaten und Umsätze stehen zentral zur Verfügung. Sie sehen jederzeit, was verkauft wurde, was verfügbar ist und wie sich Ihr Geschäft entwickelt. Durchgängige Kommunikation zwischen Shop und ERP. Bestellungen, Kundendaten, Zahlungen und Statusänderungen synchronisiert das System automatisch zwischen Shopify und collana diva now. Änderungen im Shop wirken direkt auf Logistik, Buchhaltung und Kundenservice. Einheitliche Auftragsübersicht über alle Kanäle. Verkäufe aus dem Shopify-Shop, von Marktplätzen oder aus weiteren Kanälen führt collana diva now zusammen. Sie arbeiten in einem System, egal wo die Bestellung eingegangen ist. Warenwirtschaft und Logistik in einer Software collana diva now vereint die klassischen ERP-Funktionen mit E-Commerce-spezifischen Prozessen. Den Warenfluss steuert das System vollständig digital: Echtzeit-Lagerbestände über alle Kanäle Automatische Lagerbuchungen bei Bestellungen und Retouren Picklisten, Versandunterlagen und Tracking Unterstützung mehrerer Läger und Standorte Mindestbestände, Disposition und Nachschubplanung   Gerade für Modehändler mit hohen Rücksendequoten zahlt sich das aus. Wie ein ERP die Besonderheiten der Branche abdeckt, lesen Sie im Beitrag ERP für Fashion. Offene Schnittstellen für Ihre Systemlandschaft collana diva now fügt sich in Ihre bestehende Systemlandschaft ein und lässt sich flexibel erweitern. Mögliche Anbindungen sind unter anderem: Shopify als Shop-Frontend (per Web-API) Marktplätze Versand- und Logistikdienstleister Zahlungsdienstleister, zum Beispiel über collana pay (Multi-PSP-Hub) Weitere Drittsysteme über Schnittstellen   Die Schnittstellen arbeiten bidirektional. Daten pflegen Sie einmal, Prozesse starten automatisch. Kosten senken, Produktivität steigern Eine ERP-Integration wirkt an vier Stellen direkt auf Ihre Kostenstruktur: Effekt Wie er entsteht Weniger manuelle Arbeit Automatisierte Prozesse sparen Zeit im Tagesgeschäft Weniger Fehler Einheitliche Daten verhindern Überverkäufe und Doppelbuchungen Weniger IT-Aufwand Keine eigene Server-Infrastruktur, automatische Updates Mehr Transparenz Alle Kennzahlen in einem System Cloud-ERP, On-Premise oder Warenwirtschaftssystem? Je nach Größe, IT-Struktur und Wachstumszielen kommen drei Modelle in Frage: Kriterium Cloud-ERP On-Premise-ERP Spezialisiertes Warenwirtschaftssystem Beschreibung Cloudbasierte Lösung, kein eigener Server nötig, schnelle Shopify-Anbindung Betrieb auf eigenen Servern, hohe Anpassbarkeit, wartungsintensiv Fokus auf Lager, Versand und Bestellungen; schwächer in CRM und Buchhaltung Vorteile Keine Wartung, automatische Updates, Skalierbarkeit Hohe Individualisierung, volle Datenkontrolle Einfache Bedienung Geeignet für Start-ups, KMU, Wachstumsunternehmen Unternehmen mit eigener IT-Abteilung Kleine Shops mit Standardprozessen Wer mit Shopify professionell skalieren will, fährt in der Regel mit einem Cloud-ERP am besten. Es lässt sich schnell integrieren, wächst mit dem Onlinehandel mit und braucht keine eigene IT-Infrastruktur. Skalierbarkeit: für Händler, die wachsen wollen Der Wettbewerb im E-Commerce ist intensiv. Neben Umsatz und Conversion-Rate entscheiden effiziente Prozesse über den langfristigen Erfolg. collana diva now basiert auf einer Cloud-Plattform und unterstützt Sie, wenn Ihr Geschäft wächst: Mehr Produkte, mehr Bestellungen, mehr Kanäle bildet das System ohne Umbau ab. Marktplätze, Payment-Provider und Logistiksysteme ergänzen Sie modular. Alle Teams arbeiten auf einer einheitlichen Datenbasis. Die Microsoft-Technologie im Unterbau sichert Updates und Weiterentwicklung.   Die Implementierung dauert projektabhängig 8 bis 12 Wochen: Beratung mit Live-Demo, Onboarding mit Datenmigration, begleiteter Go-Live. Welche Systeme sich im Mittelstand sonst noch anbieten, zeigen unsere Vergleiche mit Xentral, weclapp, Odoo und SAP Business One. Häufige Fragen zu Shopify und ERP Was ist Shopify und wo liegen die Grenzen? Shopify ist ein cloudbasiertes Shopsystem. Sie erstellen und betreiben damit ohne Programmierkenntnisse einen eigenen Onlineshop, inklusive Produktverwaltung, Zahlungsabwicklung, mobiloptimierter Themes, SEO- und Marketingfunktionen sowie Tausender Apps im Shopify App Store. Ein ERP-System ist Shopify jedoch nicht. Komplexe Backend-Prozesse wie Warenwirtschaft, Disposition und Finanzbuchhaltung deckt die Plattform nur teilweise ab. Warum sollte ich Shopify mit einem ERP verbinden? Ein ERP beseitigt die doppelte Datenpflege zwischen Shop, Lager und Buchhaltung. Bestellungen, Bestände und Zahlungen laufen automatisch in einem System zusammen. Das reduziert Fehler, spart Zeit im Tagesgeschäft und macht Ihre Prozesse skalierbar. Welche Aufgaben übernimmt collana diva now für meinen Shopify-Shop? collana diva now übernimmt das Backend: Warenwirtschaft, Lager und Versand, Retourenabwicklung, Einkauf und Disposition, Buchhaltung und Auswertungen. Der Shopify-Shop bleibt das Frontend, die Daten synchronisiert die Web-API in beide Richtungen. Ab wann lohnt sich ein ERP wie collana diva now? Ein ERP lohnt sich, sobald manuelle Prozesse Ihr Wachstum bremsen. Typische Signale sind steigende Bestellzahlen, mehrere Vertriebskanäle, wachsende Lagerbestände oder zunehmende Fehler bei Beständen und Buchungen. In der Beratung prüfen wir gemeinsam, ob sich der Einsatz für Ihr Volumen bereits rechnet. Welches ERP steckt hinter collana diva now? collana diva now basiert auf Microsoft Dynamics 365 Business Central. Sie erhalten damit ein etabliertes Basis-ERP mit E-Commerce-Erweiterungen, voller Microsoft-365-Anbindung und Auswertungen über Power BI. Welches ERP-System verwendet Shopify? Keines. Shopify ist ein Shopsystem und bringt kein integriertes ERP mit. Für Warenwirtschaft, Logistik und Buchhaltung binden Händler ein externes ERP wie collana diva now an. Ist collana diva now auch als Buchhaltungslösung für Shopify geeignet? Ja, die Finanzbuchhaltung ist Teil des Systems. Zahlungen, Gutschriften und Belege aus dem Shopify-Shop laufen automatisch in die Buchhaltung, ohne manuelle Exporte. Diesen Artikel teilen X LinkedIn Facebook WhatsApp Unsere neusten News Shopify vorne, collana

SAP Business One Alternative für den E-Commerce: collana diva now im Vergleich

SAP Business One Alternative

Startseite SAP Business One ist das Einstiegs-ERP von SAP für den Mittelstand und wird in vielen Branchen eingesetzt. Für Onlinehändler stellt sich trotzdem die Frage nach der Passung. Vier Gründe hören wir in Gesprächen mit E-Commerce-Unternehmen immer wieder: SAP Business One ist nicht primär auf E-Commerce-Anforderungen ausgelegt. Multichannel-Anbindungen laufen über Partner-Konnektoren, Add-ons oder Eigenprogrammierung und kosten extra. Lange Implementierungszeiten bremsen agiles Wachstum. Lizenz- und Customizing-Kosten summieren sich, wenn das System an Handelsprozesse angepasst werden muss.   Wer diese Anpassungskosten von vornherein vermeiden will, wählt ein System, das die Handelsfunktionen bereits mitbringt. Eine solche Alternative ist collana diva now, unsere cloud-native ERP-Lösung für den E-Commerce auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central. SAP Business One und collana diva now im Vergleich Der direkte Blick auf die Kategorien zeigt, wo sich die Systeme unterscheiden. Stand des Vergleichs: November 2025 Feature SAP Business One collana diva now E-Commerce-Integration Über Partner-Konnektoren, Add-ons und Eigenprogrammierung Vorkonfigurierte Schnittstellen und Module Implementierungszeit Je nach Umfang 8 bis 12 Wochen (projektabhängig) Kosten laut öffentlich verfügbaren Angaben Kauflizenz ab 1.140 € pro User (Starter, abhängig vom Paket); Cloud-Abo ab 38 € pro User und Monat (Starter, Teams bis 5 Personen), ab 91 € pro User und Monat (Professional). Kosten für Hosting, Anpassung, Wartung und Support kommen hinzu. (Drittangaben) Ab 158 € pro User und Monat plus zusätzliche Module (verfügbare Module siehe Produktseite) Updates und Wartung Kostenpflichtige Projekte Automatisch und ohne Zusatzkosten Cloud-First Nachträglich ergänzt Von Grund auf cloud-native API-Flexibilität Eingeschränkt Offene REST-APIs Alle Angaben zu SAP Business One basieren auf öffentlich verfügbaren Informationen (Stand: Oktober 2025) und dienen der allgemeinen Orientierung. SAP veröffentlicht keine verbindliche Preisliste, die Konditionen setzen zertifizierte Partner. „SAP Business One“ und „SAP“ sind eingetragene Marken der SAP SE. Die Nennung erfolgt ausschließlich zu Vergleichs- und Informationszwecken. Funktionen für den E-Commerce SAP Business One ist branchenübergreifend konzipiert. collana diva now wurde für den E-Commerce entwickelt, mit integrierten Prozessen für Einkauf, Verkauf, Lager und Buchhaltung. Vier Bereiche im Überblick. Multichannel-Management Zentrale Anbindung und Steuerung von Webshops Automatische Bestandssynchronisation in Echtzeit Steuerung von Preisen und Angeboten je Kundensegment Fulfillment-Automatisierung Dropshipping und Just-in-Time möglich Konfigurierbare Auftragsregeln nach Verfügbarkeit Anbindung von Versanddienstleistern über API und EDI, inklusive Versand- und Trackingdaten Rechnungsabwicklung Retourenmanagement Schnelle Retourenabwicklung mit Gutschriften im System Wiedereinlagerung und Bestandsupdate in Echtzeit Einkauf und Verkauf Automatisierte Nachschubplanung und optimierte Lagerbestände Durchgängige Belegketten, Artikel- und Kundenhistorien Planung von Marketingmaßnahmen, Kampagnen und Konditionen Auch Unternehmensprozesse lassen sich automatisieren und standardisieren. Durch die Cloud greifen Sie jederzeit auf Ihre Daten zu. Der Microsoft-Vorteil als Basis collana diva now basiert auf Microsoft Dynamics 365 Business Central, dem Cloud-ERP von Microsoft. Das bringt konkrete Vorteile: ein erprobtes System mit zukunftssicherer Entwicklung, die direkte Verknüpfung mit Microsoft 365 (Teams, Excel, Outlook), Power-BI-Analysen, die Azure-Cloud-Infrastruktur und Support durch Microsoft und eine große Community. Wächst Ihr Unternehmen über den Funktionsumfang hinaus, steht mit collana diva die nächste Ausbaustufe auf derselben Basis bereit. Migration in vier Phasen Der Wechsel von SAP Business One zu collana diva now folgt einem festen Ablauf. In 8 bis 12 Wochen (projektabhängig) sind Sie startklar. Beratung und Kick-off: Im unverbindlichen Erstgespräch lernen wir Ihr Unternehmen kennen und Sie unser System. Fällt die Entscheidung für collana diva now, arbeiten wir eine Roadmap aus. Analyse und Mapping: Wir analysieren Ihre Prozesse und die Datenqualität und mappen Stammdaten sowie Beleg- und Steuerlogik sauber auf das neue System. Anpassungen und Datenmigration: Profile, Belege, Preislisten und parametrierbare Geschäftsregeln werden konfiguriert. Anschließend migrieren wir Stammdaten und ausgewählte offene Vorgänge. Schulungen und Go-live: Tests und Schulungen für Key-User und Teams ebnen den Weg. Danach gehen Ihre Daten live, und wir bleiben an Ihrer Seite, bis alles rund läuft.   Wenn Sie noch am Anfang der Auswahl stehen, hilft unser ERP Orientierungs- und Auswahlworkshop bei der Entscheidung. Weitere Systeme haben wir in den Beiträgen zur Xentral Alternative, zur weclapp Alternative und zur Odoo Alternative verglichen. E-Commerce-Integrationen in collana diva now Mit collana diva now nutzen Sie alle erforderlichen Plattformen in einem System, darunter: Shop-Systeme und Webshops (z. B. Shopify) Zahlungsanbieter (z. B. PayPal via collana pay) Versanddienstleister (z. B. DHL) CRM, Power BI und weitere Anwendungen FAQ: Häufige Fragen zum Wechsel von SAP Business One Was passiert mit meinen SAP-Daten beim Wechsel? Ihre Daten aus SAP Business One gehen nicht verloren. Wir übernehmen Stammdaten, offene Belege, Salden und alle weiteren relevanten Daten. Historische Daten stellen wir je nach Bedarf über die Migration ausgewählter Zeiträume oder ein revisionssicheres Archiv bereit. Meine Mitarbeiter kennen nur SAP. Wie einfach ist der Umstieg? Der Umstieg wird durch Schulungen für Key-User und Teams in Phase 4 vorbereitet. Dazu kommt die vertraute Microsoft-Umgebung: Wer mit Excel, Outlook und Teams arbeitet, findet sich in der Oberfläche schnell zurecht. Kann beim Wechsel der ERP-Lösung etwas schiefgehen? Der strukturierte Ablauf in vier Phasen reduziert das Risiko. Vor dem Go-live testen wir alle Prozesse gemeinsam, und unser Team begleitet den Start, bis das System stabil läuft. Bietet collana diva now alle Funktionen, die Unternehmen im E-Commerce benötigen? Ja, die Lösung deckt Multichannel-Management, Fulfillment, Retouren, Einkauf, Verkauf, Zahlungsabwicklung und Buchhaltung ab. Der Versandbaustein LabelPort und der Zahlungs-Hub collana pay sind integriert. Für welche Unternehmensgröße eignet sich collana diva now? collana diva now richtet sich an E-Commerce-Unternehmen, Start-ups und KMU mit Wachstumsfokus. Module und Nutzeranzahl wachsen mit dem Unternehmen mit. Welche Lösung passt zu Ihrem Unternehmen? SAP Business One ist eine etablierte Lösung für Mittelständler, die das SAP-Ökosystem suchen und Budget für Anpassungen einplanen. Wer im E-Commerce wächst und ein cloud-natives System mit vorkonfigurierten Handelsprozessen, integriertem Zahlungs-Hub und planbarem Go-live in 8 bis 12 Wochen will, hat mit collana diva now eine starke Alternative. Diesen Artikel teilen X LinkedIn Facebook WhatsApp Unsere neusten News Welche Lösung passt zu Ihrem Unternehmen? Sie wollen die Lösung im Einsatz sehen? Vereinbaren Sie eine kostenlose Wechselberatung mit unseren ERP-Expertinnen und Experten.

Bestellungen automatisieren im E-Commerce

Mitarbeiterin bringt Versandetikett auf einem Paket an, neben ihr steht ein Laptop.

Startseite / Bestellungen automatisieren im E-Commerce Montagmorgen, 8 Uhr – und ein Stapel unbearbeiteter Bestellungen vom Wochenende wartet bereits. Was zu Beginn noch mit wenigen Klicks funktionierte, wird mit wachsendem Erfolg schnell zur Belastungsprobe. Willkommen im Alltag eines wachsenden E-Commerce-Unternehmens. Jede Bestellung durchläuft zahlreiche Schritte: Erfassung, Lagerverfügbarkeit, Bonitätsprüfung, Zahlungsabwicklung. Und bei jedem Handgriff steigt das Risiko für Fehler. Ein falsch gesetzter Haken, eine übersehene Adresse oder eine nicht korrekt erfasste Zahlungsart reichen aus, um Kund zu verärgern – noch bevor das Paket überhaupt unterwegs ist. Mit steigendem Volumen nehmen diese Herausforderungen zu. Der anfängliche „Wir packen das schon“-Spirit funktioniert spätestens dann nicht mehr, wenn aus 50 Bestellungen am Tag plötzlich 500 werden. Ohne skalierbare Prozesse wird das Weihnachtsgeschäft oder der nächste Sales Peak schnell zum Engpass. Aus Wachstum wird Überforderung. Die Lösung? Automatisierung.Nicht als kalter Technik-Hype, sondern als echter Befreiungsschlag: für Ihr Team, für Ihre Prozesse – und für die Zufriedenheit Ihrer Kund. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Bestellprozesse im E-Commerce automatisieren können und warum sich das schneller auszahlt, als Sie denken. Das Wichtigste auf einen Blick: Weniger Chaos, mehr Überblick: Automatisierte Bestellprozesse reduzieren manuelle Eingriffe auf ein Minimum   Weniger Fehler, weniger Retouren: Bis zu 30–40 % Einsparungen durch geringere Fehler- und Rücksendequoten   Schnellerer Versand: Prozesszeiten sinken von Stunden auf Minuten – das erhöht die Kundenzufriedenheit   Skalierbarkeit ohne Mehrkosten: Auch bei Lastspitzen brauchen Sie kein zusätzliches Personal   Nahtlose Prozesse mit ERP: Integrierte Systeme wie collana diva now verbinden Vertrieb, Lager, Buchhaltung und Versand   Zukunftssicher durch KI: Künstliche Intelligenz erkennt Muster, lernt mit – und optimiert automatisch mit der Zeit ROI-Betrachtung: Warum sich die Automatisierung von Bestellungen wirtschaftlich lohnt. „Zeit ist Geld“ – dieser Grundsatz gewinnt im dynamischen E-Commerce-Umfeld eine neue Bedeutung. Während Mitbewerber noch manuell Bestelldaten erfassen, hat ein automatisiertes System längst den gesamten Bestellprozess durchlaufen: von der Datenerfassung über die Bestätigung und Zahlung bis zur Versandfreigabe. Der Zeitgewinn ist spürbar: für Ihr Unternehmen, Ihr Team und Ihre Kund. Doch die Automatisierung von Bestellungen ist kein Selbstläufer. Sie erfordert zunächst Investitionen in Software (ERP-Systeme), Schnittstellen und das Change-Management. Die zentrale Frage lautet: Lohnt sich das und wie schnell amortisiert sich der Aufwand? Kosten vs. Nutzen: Worauf es ankommt. Die Kosten umfassen: Lizenz- und Einrichtungskosten für das ERP-System Aufwände für Schnittstellen-Integration (z. B. zu Marktplätzen oder Shopsystemen) Schulungen für Mitarbeitende und Admin-Teams Zeitaufwand zur Analyse bestehender Geschäftsprozesse Dem gegenüber stehen erhebliche Einsparpotenziale – sowohl quantitativ als auch qualitativ. Drei Gründe, warum sich die Automatisierung auszahlt. 1. Reduktion manueller Fehler & Retouren Die Automatisierung reduziert Fehlerquellen im Bestellprozess deutlich. Falsch erfasste Adressen, doppelte Rechnungen oder vergessene Artikel gehören der Vergangenheit an. Erfolgreiche Projekte berichten von bis zu 40 % weniger Retouren durch verbesserte Genauigkeit bei der Erfassung und Verwaltung von Bestellungen. 2. Schnellerer Versand, höhere Kundenzufriedenheit Durch automatisierte Aufgaben wie Bonitätsprüfung, Zahlungsbestätigung oder Pick-Pack-Versand sinken Bearbeitungszeiten auf wenige Minuten. So werden mehr Bestellungen pro Tag abgewickelt – und das deutlich effizienter. Die Folge: Weniger Wartezeit für Kund, bessere Bewertungen, höhere Conversion. 3. Skalierbarkeit ohne zusätzlichen Personalbedarf Mit der richtigen Lösung lassen sich selbst große Mengen an Bestellanforderungen bewältigen – ganz ohne proportionalen Teamaufbau. Gerade wachsende Unternehmen profitieren von Systemen, die mit dem Volumen mitwachsen und dabei Prozesse stabil halten. Fazit: Automatisierung rechnet sich – für alle Beteiligten. Ob im Einkauf, im Lager, im Versand oder in den Finanzteams – wenn Sie Ihre Auftragsabwicklung automatisieren, entlasten Sie nicht nur Ihr Team, sondern verbessern auch die Effizienz Ihrer gesamten Geschäftsprozesse. Bestellprozesse intelligent automatisieren – Welche Möglichkeiten gibt es? Wenn Sie Ihre Bestellprozesse automatisieren möchten, brauchen Sie mehr als nur ein paar Workflows – Sie brauchen ein System, das alle Prozesse intelligent miteinander verknüpft. Denn erst durch die Kombination aus Echtzeitdaten, dynamischen Regeln und kanalübergreifender Schnittstellenlogik entsteht ein automatisierter Bestellprozess, der effizient, zuverlässig und skalierbar ist. Im Folgenden zeigen wir Ihnen die wichtigsten Bausteine für eine erfolgreiche Automatisierung im E-Commerce und wie Unternehmen damit ihre Effizienz deutlich steigern können. Omnichannel-Bestellerfassung: Alle Verkaufskanäle im Blick. E-Commerce findet heute auf vielen Kanälen gleichzeitig statt – vom eigenen Online-Shop über Marktplätze bis hin zum stationären POS. Ein gutes System führt alle Auftragsanforderungen in einem zentralen Workflow zusammen: Zentrale Datenerfassung: Alle Bestellungen – egal ob aus Shopify, Amazon, Ihrem Shop oder vom POS – landen automatisch im ERP-System   Echtzeit-Synchronisation: Verfügbarkeiten werden laufend abgeglichen, um Doppelverkäufe und Bestandsfehler zu vermeiden   Kanalspezifische Workflows: Versand- und Rechnungsprozesse lassen sich je nach Plattform individuell automatisieren   Cross-Channel-Funktionalitäten: Unterstützen Hybridmodelle wie Click & Collect oder Filialabholung automatisch So haben Sie alle Bestellungen jederzeit im Blick. Ohne Excel-Chaos oder manuelle Importe. Intelligente Prüfroutinen: Qualitätssicherung in Echtzeit. Nach der Erfassung durchlaufen alle Bestellungen automatisch eine Reihe von Prüfungen. Das sichert die Genauigkeit und spart enorm viel Zeit: Adressvalidierung: Automatischer Abgleich mit Referenzdatenbanken Bonitätsprüfung: Risikobewertung in Echtzeit – steuerbar per Regelwerk Bestandsprüfung: Abgleich mit Echtzeitdaten aus dem Lager Plausibilitätscheck: Frühzeitige Erkennung verdächtiger Muster (z. B. bei Fraud-Verdacht) Früher manuell, heute automatisiert: Diese Prüfungen sind integraler Teil eines modernen ERP-Systems wie collana diva now – und laufen in Sekunden statt in Minuten ab. Regelbasierte Auftragssteuerung: Automatisierung, die mitdenkt Nicht jede Bestellung ist gleich. Darum braucht es eine flexible Steuerung: Priorisierung nach Kundenstatus, Zahlungsart oder Lieferzeit Ausnahmen wie Rückfragen oder Sonderfälle werden automatisch zur Prüfung markiert Workflows passen sich je nach Inhalt und Kanal an – ganz ohne manuelles Zutun KI-gestützte Regeln lernen mit und verbessern Prozesse kontinuierlich So entsteht eine intelligente Verwaltung von Aufgaben, die sich an Ihre Realität anpasst. Payment-Integration: Nahtlose Zahlungsabwicklung Die Zahlung ist mehr als nur der letzte Schritt im Bestellprozess – sie ist entscheidend für Effizienz, Liquidität und Kundenzufriedenheit: Multi-Payment-Management: Alle Zahlarten in einer Plattform verwalten – z. B. über collana pay Automatisiertes Mahnwesen: Zahlungseingänge, Rückbuchungen, Eskalationsstufen Prozessabhängige Workflows: z. B. Versand erst nach Zahlungseingang bei Vorkasse Verknüpfung mit Buchhaltung: Übergabe der Daten per Schnittstelle an Ihr Finanzsystem – z. B. DATEV Ein gutes ERP-System vereint Bestellung, Zahlung und Rechnung in einem durchgängigen Ablauf. Intelligentes Bestandsmanagement: Basis für zuverlässige Lieferversprechen Ohne aktuellen Bestand keine verlässliche Bestellabwicklung. Diese Punkte sind essenziell: Echtzeit-Lagerführung: Zentrale

Effektive Bedarfsermittlung: Methoden und ihre Anwendung erklärt.

Startseite / Effektive Bedarfsermittlung: Methoden und ihre Anwendung erklärt. Jedes Unternehmen, das Waren produziert und Material für die Herstellung der Endprodukte benötigt, muss sich mit Bedarfsmengen auseinandersetzen. Wie hoch sind die jeweiligen Materialbedarfe und welcher Bedarf an Produkten, Ersatzteilen und verkaufsfähigen Zwischenerzeugnissen kommt in Zukunft auf Sie zu? Hierbei ist Genauigkeit gefragt, damit Produktionen nicht zum Erliegen kommen. Die Lösung liegt in der Bedarfsermittlung, für die auch verschiedene mathematisch-statistische Verfahren zum Einsatz kommen. Welche Bedarfsarten notwendig und sinnvoll sind, welche Methoden der Bedarfsermittlung es gibt und wie Sie diese in der Praxis einsetzen? Wir geben wichtige Definitionen und klären diese Fragen in unserem Artikel. Das Wichtigste auf einen Blick: Mit einer Bedarfsermittlung stellen Sie sicher, dass Sie immer die richtige Menge an Teilen und Material bestellen. Dadurch vermeiden Sie eine Unter- sowie eine Überversorgung. Sie können verschiedene Arten an Bedarf unterscheiden. Dazu gehört der Primär-, der Sekundär-, der Tertiär-, der Brutto- sowie der Nettobedarf. Für die Bedarfsermittlung stehen verschiedene Vorgehensweisen zur Verfügung. Zu den wichtigsten zählen die programmorientierte sowie die verbrauchsorientierte Bedarfsermittlung. Mit einem ERP-System wie collana diva now können Sie die Bedarfsplanung und die Materialwirtschaft optimieren. Was ist eine Bedarfsermittlung? Eine Bedarfsermittlung ist per Definition ein betriebswirtschaftliches Verfahren, das Firmen zur Ermittlung von Bedarfen durchführen. In der Materialwirtschaft zählt die Bedarfsermittlung zu den wichtigsten Methoden, da sie die Versorgung des Unternehmens mit Material sicherstellt und ermittelt, welche Materialbedarfe in Zukunft auftreten. Laut Definition wird die Bedarfsermittlung auch Bedarfsmengenplanung, Materialbedarfsplanung und Beschaffungsdisposition genannt. Warum ist die Bedarfsermittlung für Unternehmen so wichtig? Weil sie dabei hilft, Kosten sowie Lagerflächen zu optimieren. Bei der Materialbeschaffung ist nämlich Genauigkeit gefragt, um sowohl Über- als auch Unterversorgung zu vermeiden. Dies gilt sowohl bei Waren als auch bei Ersatzteilen, verkaufsfähigen Zwischenerzeugnissen bzw. Baugruppen und Fertigungsmaterial. Anders gesagt: Die Ermittlung des Bedarfs ist die Grundlage für sämtliche Beschaffungsstrategien. Nicht nur die Beschaffung profitiert von der Analyse, sondern auch die Produktion. Welche Rohstoffe, halbfertige Erzeugnisse, Baugruppen und Einzelteile benötigen Sie, um Aufträge fertigzustellen oder die Produktion am Laufen zu halten? Ein Beispiel: Eine Firma produziert Gartenbänke aus Holz. Dann macht es durchaus einen Unterschied, ob sich ein Bedarf an 2 Tonnen Holz, 12.000 Schrauben und 30 Liter Öl ergeben, oder ob Sie nur 1 Tonne Holz und 4.000 Schrauben benötigen. Eine Bestellung mit 4 Tonnen Holz und 16.000 Schrauben wäre nämlich eine Überbestellung, welche Lagerkosten verursacht und Kapital bindet. Eine zu niedrige Bestellung verursacht hingegen Lieferengpässe. Bedarfsermittlung: Untergliederung gemäß nachstehender Bedarfsarten Bevor es an die Methoden zur Bedarfsermittlung geht, ist zunächst eine Untergliederung gemäß nachstehender Bedarfsarten notwendig: Primärbedarf: Beim Primärbedarf handelt es sich um Endprodukte und Dienstleistungen, die Sie direkt an die Kunden verkaufen. Dazu zählen beispielsweise fertige Autos, Schlafanzüge, Ersatzteile oder Holzbänke. Sekundärbedarf: Hier drunter fallen alle Rohstoffe und Teile, welche für die Herstellung des Primärbedarfs oder fester Kundenaufträge nötig sind. Beispielsweise Autoreifen oder Windschutzscheiben fürs Auto, Knöpfe für Schlafanzüge sowie Holzlatten für die Holzbank. Tertiärbedarf: Diese Materialien fließen zwar nicht direkt in das Endprodukt bzw. in den Primärbedarf ein, Sie benötigen diese jedoch zur Produktion des Produktes. Es handelt sich hierbei um Betriebs- sowie um Hilfsmittel (z. B. Schmierstoffe für Maschinen). Diese Unterscheidung in Primär-, Sekundär- und Tertiärbedarf richtet sich danach, was Sie an Material im jeweiligen Produktionsschritt benötigen. Zusätzlich dazu können Sie zwischen zwei weiteren Bedarfsarten unterscheiden: Bruttobedarf: Dieser Wert ergibt sich, wenn Sie Sekundärbedarf und Tertiärbedarf zusammenzählen. Es handelt sich also um den Gesamtbedarf, den Sie für die Herstellung des Produktes benötigen. Nettobedarf: Bei diesem handelt es sich hingegen um Material, welches Sie noch durch Einkauf oder Fertigung zur Verfügung stellen müssen. Der Wert ergibt sich, wenn Sie vom Bruttobedarf den verfügbaren Bestand abziehen. Verfügbarer Lagerbestand = +Bestand -Reserviertes Material +Offene Bestellungen und Fertigungsaufträge -Sicherheitsbestand Nettobedarf= Bruttobedarf – verfügbarer Bestand Übersicht: Methoden der Bedarfsermittlung Unter den Methoden der Bedarfsermittlung gibt es verschiedene Verfahren, die zum Einsatz kommen. Neben Schätzungen können Sie beispielsweise einige Werte direkt einer ERP-Software entnehmen. Zudem kommen verschiedene mathematisch-statistische Verfahren zum Einsatz. Für die Bedarfsermittlung stehen folgende Methoden zur Verfügung: 1. Programmorientierte Bedarfsermittlung (deterministische Methode) Diese Methode basiert auf aktuellen Produktionsplänen und Stücklisten. Den Primärbedarf ermitteln vorliegende Aufträge und Pläne. Mit deren Hilfe können Sie dann den Sekundär- und Tertiärbedarf planen, benötigte Hilfs- und Betriebsmittel errechnen sowie den Brutto- und Nettobedarf ermitteln. 2. Verbrauchsorientierte Bedarfsermittlung (stochastische Bedarfsermittlung) Bei der verbrauchsorientierten (stochastischen) Methode erfolgt die Ermittlung des künftigen Bedarfs analog der zurückliegenden benötigten Menge. Ein Beispiel? Für den Juli und August berechnet das Verfahren eine Menge aufgrund des vorherigen Verbrauchs und möglicher Prognosen. Es kommen mathematisch statistische Verfahren (Stochastik) zur Anwendung, mit welchen Sie die Ergebnisse optimieren können. Bei schwankenden Absätzen sind diese besonders nützlich. Ausschlaggebend sind die Bedarfsverläufe, welche konstant, trendförmig, saisonal, sporadisch oder stark schwankend sein können. 3. Regelbasierte Bedarfsermittlung Einfach erklärt, handelt es sich bei der regelbasierten Bedarfsermittlung um eine Wenn-Dann-Konstellation. Tritt ein bestimmter Fall ein, ergibt sich eine besondere Materialanforderung. Bestellt ein Kunde etwa ein Auto mit einer speziellen Ausstattung, ergibt sich ein Bedarf an konkreten Teilen und Hilfsmitteln (z. B. Leder in außergewöhnlicher Farbe, Bordcomputer usw.). 4. Subjektive Schätzung (heuristische Bedarfsermittlung) Liegen nur wenige historische Daten vor, können Sie den erwarteten Bedarf schätzen. Die Schätzung sollte dann auf Erfahrungswerten und auf einer gewissen Expertise basieren. Von dieser Methode ist jedoch abzuraten, wenn eine andere Methode besser für die Bedarfsermittlung geeignet ist. Vor- und Nachteile der Methoden zur Bedarfsermittlung Jede der Methoden birgt eigene Vor- und Nachteile, die Sie abwägen sollten. Nachfolgend haben wir Ihnen daher eine Übersicht mit den wichtigsten Argumenten zusammengestellt. Methode Vorteile Nachteile Programmorientierte Bedarfsermittlung Geringere Lagermenge, da Fertigung auf Kundenwunsch Geringere Lieferbereitschaft, da erst bei Bestelleingang die Fertigung beginnt   Hohe Genauigkeit der Bedarfsermittlung aufgrund von Stücklisten Erhöhte Durchlaufzeiten durch Beschaffungszeitraum Verbrauchsorientierte Bedarfsermittlung Hohe Lieferbereitschaft und niedrige Durchlaufzeiten, da Produkte schon im Lager liegen Höhere Lagernutzung, da Fertigung für den Markt   Geringer Aufwand aufgrund Berechnung anhand historischer Werte Ungenaue Bestandswerte aufgrund historischer Daten Regelbasierte Bedarfsermittlung Hohe Kosteneffizienz aufgrund standardisierter Prozesse Geringe Dynamik, da saisonale Änderungen oder Marktschwankungen nicht einfließen   Gute Planbarkeit aufgrund fester Parameter Geringe Anpassbarkeit Subjektive Schätzung Geringer Aufwand,

Durchlaufzeit verstehen: Definition, Berechnung und Praxisbeispiele.

Startseite Unternehmen aus der Produktion und Fertigung wissen, dass es mehr Erfolgsfaktoren als nur die Qualität gibt. Der Faktor Zeit wirkt sich beispielsweise auch auf die Effizienz, die Wettbewerbsfähigkeit, Kosten, Logistik, Kundenzufriedenheit sowie andere Aspekte aus. Eine entscheidende Kennzahl in diesem Zusammenhang ist daher die Durchlaufzeit. Welche Zeitdauer ist damit konkret gemeint? Warum spielt diese Kennzahl sowohl bei der Herstellung als auch in der Logistik eine entscheidende Rolle und warum sollten Sie die Messung nicht vernachlässigen? In diesem Artikel erhalten Sie einen Überblick über das Thema und Antworten auf diese Fragen. Durchlaufzeit: Das Wichtigste in Kürze Durchlaufzeit ist eine Kennzahl, welche den Zeitraum der Fertigung eines Auftrages abbildet. Die Durchlaufzeit setzt sich aus Komponenten wie Wartezeit (Liegezeit), Bearbeitungszeit, Transportzeit sowie Rüstzeit zusammen. Eine hohe Durchlaufzeit bringt dem Unternehmen Nachteile, während Sie mit kurzen Durchlaufzeiten zum Beispiel Kosten senken und Ihre Marktposition verbessern können. ERP-Systeme collana wie diva now können bei der Verbesserung von Prozessen und bei der Senkung der Durchlaufzeit unterstützen, da sie wichtige Daten und Echtzeiteinblicke liefern. Definition: Was ist die Durchlaufzeit? Die Durchlaufzeit (englischer Begriff: throughput time) ist eine Kennzahl, die bei Produktionsprozessen sowie im Lager einen wichtigen Leistungsindikator darstellt. Gemäß dem ursprünglichen Verständnis betrachtet die Durchlaufzeit die Zeitspanne der Fertigstellung vom Beginn bis zum Ende eines Produkts. Anders gesagt: Die Durchlaufzeit misst den Produktionsprozess des Fertigungsauftrages. Sie hat ihren Ursprung in der Produktion. Mittlerweile ziehen jedoch auch andere Bereiche sie zur Prozessoptimierung heran (z. B. bei Dienstleistungen oder Lagerprozessen). Es handelt sich jedoch nicht nur um eine einzige Zeitspanne der reinen Fertigung. Stattdessen spielen hier unterschiedliche Teile des Prozesses eine Rolle: vom Eingang, der Vorbereitung über die Durchführung bis zum Abschluss. planung der produktion Welche Phasen zählen zur Durchlaufzeit? Lassen Sie uns näher betrachten, welche Komponenten im Rahmen eines Auftrags zur Durchlaufzeit zählen: Rüstzeit: Die Rüstzeit ist die Zeitperiode, welche Unternehmen benötigen, um die Maschine vorzubereiten und einzustellen. Hierzu gehört auch das Einlesen von Daten. Bearbeitungszeit: Zur Bearbeitungszeit zählen alle Zeiten in der Produktion, in denen Sie das Produkt tatsächlich bearbeiten. Wartezeit (Liegezeit): Die Begriffe Liegezeit oder Wartezeit stellen den Zeitraum dar, in dem Sie den Auftrag nicht weiter fortführen können. Das Produkt wartet beispielsweise auf die nächste freie Maschine. Transportzeit: Die Transportzeit ist die Dauer, die ein Produkt mit dem Transport innerhalb des Betriebes verbringt (z. B. durch Gabelstapler, Maschinen und Förderbänder). Lagerzeit: Dies ist die Zeit, die halbfertige Erzeugnisse oder Produkte nach Fertigung im Lager liegen. Zusatzzeit: Hier kommen alle Zeiten zusammen, welche zusätzlich zu den Prozesszeiten erforderlich sind. Zum Beispiel: Inspektionszeiten oder Testdurchläufe. Welche Bedeutung haben Durchlaufzeiten für Unternehmen? Unternehmen sollten die Durchlaufzeit nie aus den Augen verlieren. Eine hohe Durchlaufzeit bindet zum Beispiel eine größere Menge an Kapital, kann die Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden senken, Lagerkosten erhöhen und sogar Engpässe herbeiführen. Eine kurze Durchlaufzeit hingegen birgt viele Vorteile. Sie kann die Kosten des Unternehmens senken (z. B. geringere Kapitalbindungskosten), die Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden steigern, die Lieferkette beschleunigen sowie die Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Weitere Vorteile sind eine steigende Produktivität sowie Flexibilität, wodurch Unternehmen schneller auf neue Marktbedingungen reagieren können. Beispiel für die Berechnung der Durchlaufzeit in der Praxis Um die Durchlaufzeit zu berechnen, können Sie eine der folgenden Formeln verwenden: Durchlaufzeit = Lieferdatum der Bestellung – Eingangsdatum der Bestellung Durchlaufzeit = Rüstzeit + Bearbeitungszeit + Liegezeit + Transportzeit + Lagerzeit + Zusatzzeit Ein Beispiel aus der Praxis verdeutlicht die Durchlaufzeit bei der Herstellung eines Regals: Schritt im Prozess Zeitkomponente Zeitaufwand Einstellen der Maschine auf eine bestimmte Sägebreite sowie Einlegen der Sägeblätter. Rüstzeit 10 Minuten Zusägen der einzelnen Holzbretter Bearbeitungszeit 30 Minuten Weitertransport an die nächste Maschine Transportzeit 5 Minuten Schleifen und Setzen der Löcher für die Schrauben Bearbeitungszeit 15 Minuten Weitertransport an die nächste Maschine Transportzeit 5 Minuten Lackierung der Bretter Bearbeitungszeit 10 Minuten Trocknen der Bretter Liegezeit 12 Stunden Verschrauben der Bretter zum Regal Bearbeitungszeit 30 Minuten Kontrolle der Qualität Zusatzzeit 5 Minuten Lagerung bis zum Versand Lagerzeit 2 Tage     Gesamte Durchlaufzeit 2 Tage, 13 Stunden, 50 Minuten Wie kann die Durchlaufzeit verkürzt werden? Eine Optimierung bzw. Verkürzung der Durchlaufzeit bringt Unternehmen eine Menge Vorteile. Um diese zu verbessern, sollten Sie jedoch nicht nur Kenntnis über die Zahlen besitzen, sondern auch auf die richtigen Maßnahmen setzen. Dazu zählt, dass Sie die Produktionssteuerung unter die Lupe nehmen sollten. So können Sie Schwachstellen aufdecken und die Bearbeitungszeit einzelner Artikel vergleichen. Ein ERP-System liefert dafür alle notwendigen Daten und ermöglicht zudem eine Echtzeitüberwachung, damit Sie schnell reagieren können. Zur Optimierung der Produktion können Sie zudem effizientere und leistungsfähigere Maschinen einsetzen. Diese können Arbeitsprozesse schneller durchführen, manuelle Prozesse automatisieren oder mehrere Arbeitsschritte gleichzeitig durchführen. Konkret bedeutet dies, dass Sie die Bearbeitungszeit sowie die Zeit für den Transport senken können. Auch die Weiterbildung Ihrer Mitarbeitenden sollten Sie nicht vernachlässigen. Schulungen können ihnen helfen, einzelne Arbeitsschritte zu verbessern, eine höhere Produktivität zu erreichen und Prozessverbesserungen zu erkennen. Auch Fehler und Störungen, welche die Durchlaufzeit erhöhen können, beugen Sie damit vor. Mit collana diva now Durchlaufzeiten erfassen und messen Sie möchten die Durchlaufzeit verbessern? diva now kann Ihnen dabei helfen! Das ERP-System kann Ihnen in Echtzeit Daten zu verschiedenen Zeiten, Ständen, Komponenten und Artikeln liefern. Verschaffen Sie sich vollständige Transparenz, erkennen Sie Verbesserungspotenziale in Prozessen und profitieren Sie von Berichten und Analysen. Mit dem Einsatz eines ERP-Systems wie collana diva now haben Sie jedoch noch mehr Vorteile: Senken Sie Ihre Kosten und sichern Sie sich einen Wettbewerbsvorteil. Engpässe gehören der Vergangenheit an und die Kundenzufriedenheit kennt nur einen Weg: nach oben! Durch die Verknüpfung mit weiteren Systemen können Sie auch Ihre Lagerhaltung optimieren. Diesen Artikel teilen X LinkedIn Facebook WhatsApp Unsere neusten News Best Choice für smarte Unternehmen Kontaktieren Sie uns und wir finden eine individuelle Lösung für Ihr Unternehmen.

Wareneinsatz berechnen: Praktische Anleitung und hilfreiche Beispiele

Startseite Der Wareneinsatz ist eine zentrale Kennzahl im Rechnungswesen und spielt eine entscheidende Rolle für Unternehmen im Handel, in Produktionsbetrieben und anderen Branchen. Mit einer präzisen Berechnung des Wareneinsatzes können Sie Ihre Kosten analysieren, anschließend optimieren und so Ihren Gewinn steigern. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über die Berechnung des Wareneinsatzes, seine Definition, die Wareneinsatzquote sowie praktische Tipps zur Optimierung. Das Wichtigste in Kürze: Wareneinsatz – Definition: Der Wareneinsatz beschreibt die Kosten für verkaufte Waren oder verbrauchte Materialien in einer bestimmten Periode. Er ist eine zentrale Kennzahl im Rechnungswesen und wird in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) erfasst. Wareneinsatz berechnen – Formel: Die Berechnung erfolgt mit der Formel: Wareneinsatz = Anfangsbestand + Zugänge – Endbestand Sie gibt Auskunft darüber, wie viel für den Verkauf oder die Produktion aufgewendet wurde. Bedeutung des Wareneinsatzes: Der Wareneinsatz ist entscheidend für die Kostenkontrolle, die Preisgestaltung und die Ermittlung des Bruttogewinns in Unternehmen. Eine genaue Berechnung hilft, die Wirtschaftlichkeit zu bewerten. Unterschied zur Wareneinsatzquote: Die Wareneinsatzquote stellt das Verhältnis zwischen Wareneinsatz und Umsatz dar. Sie wird genutzt, um die Effizienz eines Unternehmens zu bewerten und Branchenvergleiche anzustellen. Optimierung des Wareneinsatzes mit collana diva now: Mit der ERP-Lösung collana diva now können Unternehmen ihre Lagerhaltung, Produktion und Materialkosten effizient verwalten. Automatisierte Prozesse und Echtzeit-Daten helfen, den Wareneinsatz langfristig zu reduzieren. Was versteht man unter Wareneinsatz? Der Wareneinsatz beschreibt die Kosten, die ein Unternehmen für die verkauften Waren oder in der Produktion eingesetzten Materialien in einer bestimmten Periode aufwendet. Diese Kennzahl ist entscheidend, um den Materialaufwand zu erfassen und die Effizienz im Umgang mit Ressourcen zu bewerten. Die Berechnung des Wareneinsatzes erfolgt üblicherweise in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) und wird auf der Sollseite des GuV-Kontos verbucht. Die Definition umfasst sowohl den Anfangsbestand an Waren als auch Zugänge und den Jahresendbestand. Warum ist der Wareneinsatz wichtig? Der Wareneinsatz ist nicht nur eine Zahl, sondern eine Grundlage für unternehmerische Entscheidungen. Eine korrekte Berechnung des Wareneinsatzes ist unverzichtbar, da: Kostenkontrolle: Unternehmen können durch die Analyse der Kosten für Waren und Materialien ineffiziente Prozesse identifizieren. Gewinn- und Verlustrechnung (GuV): Der Wareneinsatz fließt direkt in die GuV ein und beeinflusst den ausgewiesenen Gewinn. Preisgestaltung: Der Einstandspreis ist entscheidend, um den optimalen Verkaufspreis und damit den Umsatz zu berechnen. Effizienzsteigerung: Mit einem genauen Überblick über den Materialaufwand können Ressourcen effizienter genutzt werden. Die Formel zur Berechnung des Wareneinsatzes Die grundlegende Formel zur Berechnung lautet: Wareneinsatz = Anfangsbestand + Zugänge – Endbestand Dabei bedeutet: Anfangsbestand: Die Menge der Waren zu Beginn der Periode. Zugänge: Alle hinzugefügten Waren während der Periode. Endbestand: Die noch vorhandene Menge an Waren am Ende der Periode. Diese Formel bildet die Basis für die Berechnung des Wareneinsatzes, sei es in Produktionsbetrieben oder im Handel. Praktisches Beispiel: Wareneinsatz berechnen Nehmen wir an, ein Unternehmen hat folgende Werte, die wir verwenden, um den Wareneinsatz zu berechnen: Jahresanfangsbestand: 10.000 € Zugänge: 50.000 € Jahresendbestand: 15.000 € Wie folgt berechnet man den Wareneinsatz: Wareneinsatz = 10.000 € + 50.000 € – 15.000 € = 45.000 € In diesem Beispiel ergibt sich ein Wareneinsatz von 45.000 €. Dieser Wert zeigt, wie viel das Unternehmen für verkaufte oder verbrauchte Waren in der Periode aufgewendet hat. Wareneinsatz vs. Wareneinsatzquote. Der Wareneinsatz allein reicht oft nicht aus, um die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens zu bewerten. Hier kommt die Wareneinsatzquote ins Spiel. Sie beschreibt das Verhältnis des Wareneinsatzes zum Umsatz und wird folgendermaßen berechnet: Wareneinsatzquote = (Wareneinsatz / Umsatz) × 100 Eine niedrige Wareneinsatzquote zeigt, dass ein Unternehmen seine Kosten gut im Griff hat. Branchenabhängig liegt die Quote bei etwa 20–40 %, wobei Produktionsbetriebe oft höhere Werte haben. Die Bedeutung des Wareneinsatzes in der GuV Die Gewinn- und Verlustrechnung gibt Auskunft über den Erfolg eines Unternehmens im Geschäftsjahr. Der Wareneinsatz wird dort auf der Sollseite des GuV-Kontos als Materialaufwand verbucht. Dieser Posten ist wichtig, um den Bruttogewinn zu ermitteln und somit den Beitrag zum Gesamterfolg des Unternehmens zu bestimmen. Wie lässt sich der Wareneinsatz verringern? Die Optimierung des Wareneinsatzes kann sich also positiv auf die Kostenstruktur und den Gewinn auswirken. Da stellt sich die Frage: Wo können Unternehmen konkret ansetzen? Die Lagerhaltung optimieren. Eine optimierte Lagerhaltung ist essenziell, um Verluste durch Verderb, Diebstahl oder Überlagerung zu minimieren. Regelmäßige Inventuren helfen dabei, den aktuellen Bestand im Blick zu behalten und frühzeitig auf mögliche Schwundquellen zu reagieren. Ein effizientes Lagermanagement kann zudem Platz sparen und die Lagerkosten senken. Lieferantenbeziehungen stärken. Gute Beziehungen zu Ihren Lieferanten können langfristig die Kosten für Waren reduzieren. Verhandeln Sie über Rabatte, bessere Zahlungsbedingungen oder Mengenrabatte, um den Einstandspreis Ihrer Waren zu senken. Eine langfristige Zusammenarbeit mit zuverlässigen Lieferanten sorgt zudem für stabile Lieferketten und reduziert Risiken. Die Produktion anpassen. In Produktionsbetrieben ist es wichtig, die produzierte Menge optimal an die Nachfrage anzupassen. Überproduktion führt zu erhöhten Lagerkosten und gebundenem Kapital. Durch eine sorgfältige Planung der Stückzahlen und Produktionsmengen können Unternehmen die Kosten für Material und Lagerung deutlich reduzieren. Automatisierung nutzen. Moderne Softwarelösungen wie unsere collana diva now ermöglichen eine Automatisierung der Warenwirtschaft und der Berechnung des Wareneinsatzes. Mit diesen Lösungen behalten Sie den Überblick über Lagerbestände, Wareneingänge und -ausgänge in Echtzeit. Automatisierte Prozesse sparen Zeit, minimieren Fehler und tragen so zur langfristigen Optimierung Ihrer gesamten Kostenstruktur bei. Häufig gestellte Fragen zum Wareneinsatz Was ist der Unterschied zwischen Wareneinsatz und Materialaufwand? Der Wareneinsatz bezieht sich auf Waren im Handel, während der Materialaufwand Rohstoffe und Hilfsmittel in der Produktion umfasst. Wie oft sollte man den Wareneinsatz berechnen? In der Regel erfolgt die Berechnung am Ende eines Geschäftsjahres, kann aber auch quartalsweise oder monatlich vorgenommen werden. Wie beeinflusst der Wareneinsatz die Preisgestaltung? Der Einstandspreis der Waren ist die Basis für die Kalkulation von Verkaufspreisen, um eine Gewinnmarge sicherzustellen. Diesen Artikel teilen X LinkedIn Facebook WhatsApp Unsere neusten News Wareneinsatz einfach berechnen mit collana diva now Die ERP-Lösung ist speziell auf die Anforderungen des E-Commerce ausgelegt und bietet eine flexible Skalierbarkeit, die Sie bei Ihrem Wachstum begleitet.

Online-Shop vs. Stationärer Handel: Was junge E-Commerce-Brands wissen sollten

Startseite Der E-Commerce boomt und die Zahlen für die Umsätze brechen so gut wie jedes Jahr neue Rekorde. Bedeutet dies nun, dass der Onlinehandel über den stationären Handel siegt und Geschäfte vor Ort keine Option mehr für Wachstum sind? Anders als viele denken, ist der Kampf bislang nicht entschieden. In diesem Artikel verraten wir Ihnen, welche Vorteile die jeweiligen Vertriebsarten haben und ob Onlinehändlerinnen und Onlinehändler sich um ein physisches Ladengeschäft Gedanken machen sollten. Wir werfen einen Blick auf mögliche Synergien und geben Ihnen einige Tipps für die Praxis mit auf den Weg! Durchlaufzeit: Das Wichtigste in Kürze Der Onlinehandel wächst und erreicht höheres Umsatzwachstum als der stationäre Einzelhandel. Dennoch nimmt er mit etwa 16 % nur einen geringen Anteil am gesamten Einzelhandel ein. Die größten Vorteile des Onlinehandels für die Kundschaft liegen in der Bequemlichkeit, der Möglichkeit für Produkt- und Preisvergleiche, der Flexibilität und Auswahl. Onlinehändlerinnen und Onlinehändler lernen das Kaufverhalten besser kennen, können einfacher wachsen und haben geringere Kosten. Die größten Vorteile des stationären Einzelhandels für die Kundschaft liegen im Einkaufserlebnis, der Beratung, Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern und sofortiger Warenverfügbarkeit. Einzelhändler und Einzelhändlerinnen können eine stärkere Kundenbindung aufbauen, Arbeitsplätze schaffen und von Laufkundschaft profitieren. Ein Multi-Channel-Vertrieb nutzt die Stärken beider Vertriebsarten und eröffnet neue Möglichkeiten wie verbesserten Service, Click & Collect, Showrooms und Verfügbarkeitsprüfungen. Nicht für jedes E-Commerce-Unternehmen ergibt ein stationärer Handel Sinn. Es kommt auch auf die Warenart, die finanziellen Mittel sowie den Standort an. Es gehen damit außerdem zumeist höhere Kosten einher. Unternehmen können mit einer Standortanalyse, einer Prozesssteuerung durch ein ERP-System sowie einer Multi-Channel-Strategie gute Voraussetzungen für Unternehmenswachstum schaffen. Verdrängen Online-Shops den stationären Handel? Die Statistiken belegen: Der E-Commerce boomt und legt eine unglaubliche Entwicklung aufs Parkett. Ein Blick auf die Zahlen verrät, wie gut die Geschäfte tatsächlich laufen. Lag der Umsatz der Online-Geschäfte im Jahr 2015 noch bei etwa 42 Milliarden Euro, stieg er im Jahr 2024 bereits auf über 80 Milliarden Euro an. Vergleichen wir nun die Entwicklung des Umsatzwachstums vom Onlinehandel und vom stationären Handel vom Jahr 2019 bis zum Jahr 2022. Hier schneiden Einzelhändlerinnen und Einzelhändler vor Ort laut Statistischem Bundesamt deutlich schlechter ab. Während der E-Commerce ein Plus von 31,2 % erreicht, sind es beim stationären Einzelhandel lediglich 3 % Wachstum. Ist diese Entwicklung der Beweis, dass Wachstumschancen allein im Internet liegen? Um die Realität nicht aus den Augen zu verlieren, ist eine weitere statistische Zahl entscheidend. Betrachten wir nämlich den gesamten Einzelhandel, hat der Onlinehandel nur einen Anteil von 16 % daran. Je nach Statistik und Erhebung kommen einige Institute sogar auf niedrigere Werte wie 13,2 %. Das bedeutet, dass Einzelhandelsgeschäfte vor Ort noch immer die Umsatzträger sind. Auch wenn der weltweite und deutsche Markt ein noch stärkeres Wachstum des Onlinehandels in Zukunft erwartet. Online-Shopping hat Vorteile, stationäre Präsenz aber auch Gerade junge Einzelhändlerinnen und Einzelhändler, deren Business noch in der Wachstumsphase steckt, stehen oft vor einer strategischen Frage: Soll der Fokus auf dem Ausbau des Onlinehandels liegen – oder lohnt sich zusätzlich ein stationäres Ladengeschäft? Beide Modelle bieten Vorteile – für Sie als Unternehmen und für Ihre Kundinnen und Kunden. Die Stärken des einen Kanals sind dabei oft die Schwächen des anderen. Deshalb stellen wir Ihnen im Folgenden die wichtigsten Pluspunkte beider Vertriebsformen übersichtlich gegenüber: Vorteile des Onlinehandels Vorteile des stationären Handels Bequemlichkeit: Kundinnen und Kunden können jederzeit und von überall aus einkaufen – ganz ohne Parkplatzsuche oder Warteschlangen. Die Lieferung erfolgt direkt an die Haustür. Persönliche Beratung: Viele Kundinnen und Kunden schätzen eine kompetente Ansprechperson, die vor Ort Fragen klärt, Empfehlungen gibt und Produkte direkt vorführt. Preis- und Produktvergleich: Nutzerinnen und Nutzer können Produkte und Preise direkt im Shop vergleichen – oder sich einen schnellen Marktüberblick verschaffen. Gut strukturierte Produktseiten mit Bildern und Beschreibungen unterstützen die Kaufentscheidung. Einkaufserlebnis: Der Einkauf wird zum Event – mit Freundinnen und Freunden bummeln, Produkte anfassen, ausprobieren und direkt vergleichen. Diese sensorische Erfahrung ist online kaum möglich. Rund-um-die-Uhr geöffnet: Ein Online-Shop kennt keine Öffnungszeiten. Ihre Kundinnen und Kunden shoppen dann, wann es für sie am besten passt – auch nachts oder am Wochenende. Vertrauen & Bindung: Der persönliche Kontakt schafft Nähe, Vertrauen und stärkt langfristig die Kundenbeziehung. Kundendaten & Insights: Über Kundenprofile und Analysen lernen Sie Ihre Zielgruppe besser kennen. Diese Daten helfen Ihnen, Sortiment und Marketing gezielt weiterzuentwickeln. Direkte Verfügbarkeit: Wer ein Produkt sofort braucht, kann es direkt mitnehmen – ohne Versandzeit. Große Produktauswahl: Während im Laden der Platz begrenzt ist, können Sie online theoretisch unbegrenzt viele Artikel anbieten. Einzig Ihre Lager- und Lieferbedingungen spielen eine Rolle. Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort: Ob Umtausch, Rückgabe oder Nachfragen – im stationären Einzelhandel gibt es sofort Hilfe, ohne E-Mail oder Hotline. Geringere Fixkosten: Ohne Miet- oder Personalkosten für ein Geschäft vor Ort bleibt Ihre Kostenstruktur schlanker. Lokale Arbeitsplätze: Mit einem Geschäft vor Ort schaffen Sie zusätzliche Jobs und stärken die regionale Wirtschaft. Kundenbewertungen: Durch Rezensionen können Käuferinnen und Käufer sich ein Bild über die Meinung anderer zu den Produkten machen. Sie können sie hingegen nutzen, um Produkte und Services zu verbessern. Laufkundschaft: Im Gegensatz zum Online-Shop, den Kundinnen und Kunden aktiv aufsuchen müssen, erreichen Sie im stationären Handel auch spontane Besucherinnen und Besucher – und generieren so zusätzlichen Umsatz. Skalierbarkeit: Ihr Shop lässt sich leichter erweitern als ein stationäres Geschäft – neue Produkte, Zielmärkte oder Kanäle können Sie so flexibel erschließen. Nice to know: Der sogenannte Beratungsdiebstahl wird im stationären Handel häufig als Nachteil genannt. Gemeint ist: Kundinnen und Kunden lassen sich vor Ort beraten, kaufen dann aber günstiger online. Dieses Verhalten kommt zwar vor – es tritt aber nur in etwa 10 % der Fälle ein. Spannend: Umgekehrt zeigt sich dieser Effekt mittlerweile auch im E-Commerce. Rund ein Drittel der Kundinnen und Kunden informiert sich zunächst im Onlineshop, schließt den Kauf dann aber im stationären Handel ab. Ist ein stationäres Geschäft als Ergänzung zum Onlinehandel sinnvoll? Ob Sie als Onlinehändlerin oder Onlinehändler zusätzlich ein Ladengeschäft eröffnen sollten, lässt sich nicht pauschal beantworten – denn die Entscheidung hängt stark von Ihren Produkten, Ihrer Zielgruppe und Ihrer Wachstumsstrategie ab. Klar ist: Ein zusätzlicher Vertriebskanal

Vorteile und Nachteile eines Konsignationslagers

Startseite Unternehmen und Produzenten stehen oft vor einem Balanceakt: Einerseits muss genügend Platz für Waren, Ersatzteile oder häufig benötigte Komponenten vorhanden sein. Andererseits sollen die Lagerkosten und das Risiko so gering wie möglich bleiben. Der Bau eines eigenen Waren- oder Ersatzteillagers ist daher nicht immer wirtschaftlich. Eine moderne Alternative ist das Konsignationslager – eine Lagerform, bei der die Ware zwar beim Kunden lagert, aber bis zur Entnahme im Besitz des Lieferanten bleibt. Klingt praktisch? Ist es oft auch – aber nicht immer. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen die wichtigsten Vor- und Nachteile eines Konsignationslagers, erklären, wann sich diese Lagerform lohnt und geben Tipps, wie Sie ein Konsignationslager erfolgreich einrichten. Was ist ein Konsignationslager? Ein Konsignationslager ist ein spezielles Warenlager, das vom Lieferanten bzw. der Lieferantin in unmittelbarer Nähe – oder sogar direkt auf dem Gelände – des Abnehmers oder der Abnehmerin eingerichtet und auf eigene Kosten betrieben wird. Die gelagerte Ware bleibt bis zur Entnahme, Bezahlung oder Ablauf einer vereinbarten Frist im Eigentum des Lieferunternehmens. In der Regel gilt ein Eigentumsvorbehalt, wodurch der Besitz erst mit der Entnahme auf die Abnehmerseite übergeht. Sobald der Kunde oder die Kundin Artikel aus dem Lager entnimmt, wird der Verbrauch registriert und die Rechnungsstellung erfolgt automatisch durch das Lieferunternehmen. In diesem Zusammenhang begegnen Ihnen in der Praxis oft folgende Begriffe: Begriff Erklärung Konsignant, Konsignantin So wird der Lieferant oder die Lieferantin bezeichnet, der bzw. die das Konsignationslager bereitstellt. Konsignator, Konsignatorin Der Kunde bzw. die Kundin bzw. der:die Abnehmer:in, die Ware aus dem Konsignationslager entnehmen. Konsiware Bezeichnung für die Waren im Konsignationslager – abgeleitet von „Konsilager“. Konsignationslager: Vor- und Nachteile in Übersicht Ein gutes Beispiel für eine flexible Lagerautomatisierung sind automatisierte Förderanlagen – sie sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich und lassen sich perfekt an Ihr Lagersystem anpassen: Gurt- und Rollenförderer: Ideal für den Transport von Paletten, Kartons oder Behältern. Die modularen Systeme sind einfach integrierbar und sorgen für einen gleichmäßigen Materialfluss. Vertikale Förderanlagen: Verbinden verschiedene Lager-Ebenen miteinander – vom Boden bis zur Decke. So können Sie Ihre gesamte Lagerfläche effizient nutzen, ohne anbauen zu müssen. Ein Konsignationslager kann für Unternehmen viele Vorteile mit sich bringen – etwa reduzierte Lagerkosten, mehr Flexibilität und eine bessere Verfügbarkeit von Waren. Doch auch potenzielle Nachteile sollten bei der Entscheidung berücksichtigt werden. Hier finden Sie die wichtigsten Pro & Contra auf einen Blick: Vorteile eines Konsignationslagers: Keine Investitionen in eigene Lagerinfrastruktur nötig – kein Bedarf an eigenem Lagergebäude, Personal oder Ausstattung. Sofortige Verfügbarkeit häufig benötigter Teile (z. B. gängige Hilfs- oder Betriebsstoffe), da sich das Lager in unmittelbarer Nähe befindet. Geringeres Risiko für das abnehmende Unternehmen – Verfall, Überalterung liegt meist komplett beim Lieferanten bzw. der Lieferantin. Qualitätssicherung durch den Lieferanten – bis zur Entnahme bleibt die Ware im Eigentum des Lieferunternehmens. Keine Kapitalbindungskosten – Ware wird erst bei Entnahme bezahlt. Weniger Verwaltungsaufwand – das Lager wird vom Lieferunternehmen geführt, so können Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren. Nachteile eines Konsignationslagers: Längere Vertragsbindung – häufig sind Sie über einen längeren Zeitraum an denselben Lieferanten oder dieselbe Lieferantin gebunden. Aufwendige Auswahlphase – die Suche, der Vergleich und die Verhandlung geeigneter Anbieter:innen können Zeit und Ressourcen binden. Preiserhöhungen durch den Lieferpartner sind möglich – besonders bei längerer Laufzeit oder Exklusivität. Eingeschränkte Flexibilität – ein Wechsel zu anderen Lieferanten während der Laufzeit ist oft schwierig. Zusätzliche Gebühren für den Service – Konsignationsmodelle können durch Logistik- oder Verwaltungsaufwand teurer sein. Vor- und Nachteile aus Sicht des Lagerbetreibers Auch für den Lieferanten bzw. die Lieferantin – also den Betreiber oder die Betreiberin des Konsignationslagers – ergeben sich spezifische Vor- und Nachteile. Vorteile für das Lieferunternehmen: Stärkere Kundenbindung: Durch das Konsignationslager entsteht eine enge Geschäftsbeziehung, die die Kundschaft langfristig bindet. Wettbewerbsvorteil: Der zusätzliche Service verschafft einen Vorsprung gegenüber anderen Lieferanten. Planungssicherheit: Dank transparenter Bestandsbewegungen lässt sich die Absatzplanung besser steuern. Effizienterer Vertrieb: Der direkte Zugriff der Abnehmer:innen auf die Waren kann den Aufwand im Vertrieb reduzieren. Nachteile für das Lieferunternehmen: Hohe Kapitalbindungskosten: Die Ware liegt beim Kunden, ist aber weiterhin im Eigentum des Lieferanten – das bindet Kapital. Risiko beim Eigentum: Designänderungen, technische Weiterentwicklungen oder Überalterung können dazu führen, dass gelagerte Produkte auf eigene Kosten ausgetauscht werden müssen. Verlust- und Haftungsrisiken: Schäden, Diebstahl oder Verlust der Ware im Konsignationslager trägt in der Regel der Betreiber oder die Betreiberin. Zusätzlicher Verwaltungsaufwand: Der Betrieb und die Bestandsüberwachung erfordern eine zuverlässige IT-Infrastruktur und klare Prozesse. Wann ergibt die Einführung eines Konsignationslagers Sinn? Ein Konsignationslager kann sowohl für große Konzerne als auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine sinnvolle Lösung sein – vor allem dann, wenn die Lagerung von Teilen oder Produkten flexibel, risikoarm und ohne große Anfangsinvestitionen erfolgen soll. Besonders interessant ist diese Lagerform für Unternehmen, die mit verderblicher Ware handeln. Das Risiko für Verfall und die Kosten für Ersatzteile können in diesem Fall weitgehend auf den Betreiber bzw. die Betreiberin des Lagers übertragen werden. Auch bei saisonalen Komponenten, die nur in bestimmten Zeitfenstern benötigt werden, bietet ein Konsignationslager eine hohe Flexibilität. Gleiches gilt für Unternehmen, bei denen eine sofortige Verfügbarkeit von Teilen und Materialien entscheidend ist – oder wenn der Verbrauch nur schwer planbar ist. Gerade KMUs profitieren davon, dass sie weder eigene Lagerflächen aufbauen noch in zusätzliches Personal investieren müssen. Stattdessen lassen sich Projekte schneller umsetzen, während sich das Unternehmen weiterhin auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann. Darüber hinaus gibt es zwei weitere Konstellationen, in denen sich ein Konsignationslager lohnen kann: Produzierende Betriebe mit mehreren Lieferanten können durch ein zentrales Konsignationslager ein effektives Lieferanten-Logistik-Zentrum schaffen. Und auch international tätige Unternehmen – insbesondere mit Kundschaft im EU-Ausland – profitieren von verkürzten Lieferwegen und reduzierten Zollformalitäten.   Was ist ein Lieferanten-Logistik-Zentrum? Ein Lieferanten-Logistik-Zentrum ist ein gemeinsames Konsignationslager, das von mehreren Lieferanten oder Lieferantinnen betrieben wird – und zwar speziell für ein einzelnes Unternehmen oder einen Konzern. Der Vorteil für das belieferte Unternehmen liegt auf der Hand: Es erhält alle benötigten Teile und Materialien für die Produktion zentral von einem Ort aus, was Logistik, Planung und Versorgungssicherheit erheblich vereinfacht. Die beteiligten Lieferanten wiederum können sich unter Umständen Lagerkosten und Infrastrukturaufwand teilen, was die Wirtschaftlichkeit für alle Beteiligten erhöht.

How To: So kannst Du Dein Lager automatisieren

Startseite Kaum ein Unternehmen bleibt heute von den wachsenden Anforderungen des Marktes verschont. Die Digitalisierung verändert ganze Branchen – und mit ihr auch die Erwartungen an Lieferzeiten, Genauigkeit und Service. Gleichzeitig steigen Energiepreise und Produktionskosten. Die Folge: Ihre Lagerprozesse müssen schneller, reibungsloser und zuverlässiger funktionieren als je zuvor. Die Lösung? Lagerautomatisierung. Aber was bedeutet das eigentlich genau? Bei der Automatisierung des Lagers werden manuelle Tätigkeiten durch intelligente Systeme ersetzt – vom Wareneingang über die Kommissionierung bis hin zur Lagerhaltung. So können Sie nicht nur Fehler reduzieren und Kosten senken, sondern auch Effizienz, Produktivität und Transparenz deutlich steigern. Damit wird die Lagerautomatisierung zum Schlüssel, um Logistikprozesse nicht nur zu verbessern, sondern die Logistik zukunftssicher aufzustellen. Wichtig: Lagerautomatisierung ist kein Trend, sondern eine echte Notwendigkeit, um wettbewerbsfähig zu bleiben – heute und morgen. Vorteile der Lagerautomatisierung Wenn Sie auf ein automatisiertes Lagersystem setzen, können Sie die Produktivität Ihres Betriebs deutlich steigern. Neben der physischen Bewegung von Waren profitieren Sie auch von datengetriebenen Prozessen wie Bestandsüberwachung, Materialflussplanung oder der Automatisierung wiederkehrender Aufgaben. Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick: Weniger manuelle Eingriffe – weniger Fehlerquellen Höhere Präzision durch intelligente Lagersysteme Mehr Effizienz durch transparente, automatisierte Prozesse Bessere Ausnutzung von Lagerkapazitäten und Ressourcen Hohe Flexibilität, um auf neue Anforderungen zu reagieren Entlastung und Sicherheit für Ihr Team Klare, aufeinander abgestimmte Arbeitsschritte Echtzeitdaten, die Ihre Entscheidungen fundierter machen Kurz gesagt: Mit einer durchdachten Lagerautomatisierung senken Sie Kosten, steigern Ihre Wettbewerbsfähigkeit und bringen Ihre Produktivität auf ein neues Level. Technologien zur Lagerautomatisierung Moderne Technologien wie automatisierte Lagersysteme, Roboter, Förderanlagen oder Lagerverwaltungssoftware (WMS) bilden das Rückgrat für mehr Effizienz im Lager. Im Zusammenspiel sorgen sie für einen optimierten Materialfluss, präzisere Prozesse und eine bessere Ressourcennutzung. Das Ergebnis ist ein vernetztes Gesamtsystem, das Prozesse und Maschinen intelligent miteinander verzahnt. Ob Teilautomatisierung oder vollautomatisierte Lager – jede Technologie trägt ihren Teil dazu bei, Ihr Lager zukunftsfähig zu machen. Der Grad der Automatisierung im Lager hängt ganz von Ihren Anforderungen, der Größe des Lagers und den gelagerten Waren ab. Ein Kleinteilelager braucht andere Lösungen als ein Palettenlager mit sperrigen Gütern. Daher lohnt es sich, verschiedene Technologien zu vergleichen – und sie individuell auf Ihre Lagerprozesse abzustimmen. Überblick: Gängige Technologien zur Lagerautomatisierung. Technologie Einsatzbereich Vorteile Herausforderungen Shuttle-Systeme Lagerung & Abruf in Regalsystemen Hohe Geschwindigkeit, platzsparend, skalierbar, minimierte Transportwege, schnellere Verfügbarkeit der Ware im Lager Höhere Anfangsinvestitionen Automatisierte Förderanlagen Transport von Waren innerhalb des Lagers Nahtloser Materialfluss, geringere Fehlerquote, Verbindung verschiedener Lagerbereiche, verbesserte Durchlaufzeiten, Minimieren von Engpässen Benötigt präzise Planung und Integration Mobile Roboter (AMRs) Kommissionierung, Warentransport Flexibel, einfach integrierbar, erweiterbar, Entlastung für Mitarbeitende, unterbrechungsfreie Prozesse, Steigerung der Geschwindigkeit und der Genauigkeit Begrenzte Traglast, abhängig von Bodenbeschaffenheit Regalbediengeräte (RBG) Vollautomatische Lagerung in Hochregallagern Maximale Raumnutzung, hohe Genauigkeit Wartungsintensiv, weniger flexibel, Nicht für jede Art von Ware geeignet Pick-by-Light-Systeme Kommissionierung Höhere Geschwindigkeit und Genauigkeit bei manuellen Prozessen Begrenzte Flexibilität bei Layout-Änderungen Autonome Fahrzeuge (AGVs) Transport von Paletten und schweren Lasten Hohe Tragfähigkeit, langlebig, für repetitive Aufgaben geeignet Starre Routen, weniger flexibel als AMRs Lagerverwaltungssoftware (WMS) Überwachung, Steuerung und Optimierung von Lagerprozessen Echtzeit-Transparenz (optimierte Lagerhaltung), bessere Ressourcenauslastung, Entscheidungsunterstützung, Lagerplatzvergabe, viele Informationen in der Software Implementierung kann komplex sein Unterschiede in den Möglichkeiten der Automatisierung. Beispiel Förderanlagen Ein gutes Beispiel für eine flexible Lagerautomatisierung sind automatisierte Förderanlagen – sie sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich und lassen sich perfekt an Ihr Lagersystem anpassen: Gurt- und Rollenförderer: Ideal für den Transport von Paletten, Kartons oder Behältern. Die modularen Systeme sind einfach integrierbar und sorgen für einen gleichmäßigen Materialfluss. Vertikale Förderanlagen: Verbinden verschiedene Lager-Ebenen miteinander – vom Boden bis zur Decke. So können Sie Ihre gesamte Lagerfläche effizient nutzen, ohne anbauen zu müssen. Automatisierung des Lagerbetriebs – der Weg zum passenden Lagersystem Bei der Automatisierung des Lagersystems sollten Sie unbedingt die Art des Lagers und die gelagerte Ware berücksichtigen. Denn ein kleines regionales Unternehmen braucht eine ganz andere Lösung als ein internationaler Konzern mit riesigem Lager. Für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bieten sich modulare Systeme mit AMRs (Autonomen mobilen Robotern), Pick-by-Light-Systemen und einer Lagerverwaltungssoftware (WMS) an. Sie sind kosteneffizient, leicht zu integrieren und bieten einen hohen Grad an Flexibilität – ideal für den Einstieg in die Lagerautomatisierung. In großen Lagerhäusern mit hohem Volumen kommen dagegen eher Shuttle-Systeme, Regalbediengeräte und automatisierte Förderanlagen zum Einsatz. Damit lassen sich große Mengen effizient bewältigen, Lagerflächen optimal ausnutzen und die Produktivität deutlich steigern. Diese automatisierten Lagersysteme sind auch optimal skalierbar. Wenn Ihr Lager spezielle Anforderungen erfüllt und sich regelmäßig an neue Artikeltypen anpassen muss, können Sie auf eine Kombination aus WMS, mobilen Robotern und AGVs setzen. Diese Systeme sind flexibel erweiterbar und lassen sich dynamisch auf neue Anforderungen abstimmen. Automatisierung einzelner Lagerprozesse Sie müssen nicht sofort das gesamte Lager automatisieren – auch einzelne Prozesse lassen sich Schritt für Schritt optimieren: Einlagerung & Bestandsverwaltung: Automatisierte Systeme ermöglichen präzise Platzvergabe und Echtzeit-Bestandsübersicht. Kommissionierung: Mit mobilen Robotern und Pick-by-Light-Systemen wird das Picken schneller und fehlerfreier. Verpackung, Versand & Retouren: Auch hier lassen sich Abläufe automatisieren, um Durchlaufzeiten zu verkürzen und die Effizienz zu erhöhen. So entsteht ein automatisiertes Lager, das zu Ihrem Unternehmen passt Analyse der Ausgangslage. Expertinnen und Experten analysieren den Ist-Zustand Ihres Lagers: räumliche Gegebenheiten, Artikelstruktur, Prozesse, Ziele – alles kommt auf den Tisch. Ziele definieren. Gemeinsam wird festgelegt, was erreicht werden soll: mehr Geschwindigkeit, geringere Fehlerquote, Prozessautomatisierung, mehr Sicherheit oder einfachere Software-Bedienung. Technologieauswahl: Es werden gezielt die passenden Technologien gewählt – von automatisierten Lagersystemen bis zu Robotik und intelligenter Steuerungssoftware. Skalierbarkeit sicherstellen: Alle Lösungen werden so konzipiert, dass sie mit Ihrem Betrieb wachsen und sich an neue Anforderungen anpassen lassen. Schrittweise Integration: Bevor alles live geht, wird getestet – so läuft der Übergang in den Echtbetrieb reibungslos und ohne Risiko. Kosteneffizienz und ROI – so lohnt sich Lagerautomatisierung wirklich. Dass die Automatisierung des Lagers Prozesse effizienter macht, haben Sie bereits gelesen. Aber wie sieht es mit den Kosten aus? In diesem Abschnitt geht es darum, wie sich Lagerautomatisierung auch wirtschaftlich für Ihren Betrieb rechnet – und welche Rolle der ROI (Return on Investment) dabei spielt. Wie steigert die Lagerautomatisierung Ihre Kosteneffizienz? 1. Reduzierte Personalkosten Automatisierte Systeme übernehmen repetitive Aufgaben wie Kommissionierung, Warentransport,