Data & AI

Datensouveränität für Datenplattformen und BI

Wo liegen Ihre Daten, wer kann darauf zugreifen und wer betreibt die Plattform? Wir bauen Datenplattformen und BI so, dass Sie diese Fragen jederzeit beantworten können: im eigenen Rechenzentrum, hybrid oder in der Cloud.

Microsoft Solutions Partner mit allen sechs Designations. Datenplattformen und BI für Organisationen in Deutschland und der Schweiz.

Datenhoheit

Datensouveränität: wenn "Daten in der EU“ nicht reicht

Patientendaten. Mandantenakten. Konstruktionspläne. Gehaltsdaten. Für solche Daten ist die Standard-Cloud oft keine Option. Und ein Rechenzentrum in Frankfurt macht sie noch nicht souverän.

Datenhoheit heißt mehr als ein Speicherort. Sie wissen auch, unter welchem Recht Ihr Anbieter steht, wer technisch zugreifen kann und wie Sie das gegenüber Aufsicht, Auftraggebern und Kunden belegen.

Diese Fragen gehören an den Anfang eines Datenprojekts. Wer sie erst nach der Tool-Auswahl stellt, baut später um.

Typische Ausgangslage

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Der Datenschutz hat das Cloud-Projekt gestoppt

Die Fachabteilung will Auswertungen, die IT hat eine Cloud-Plattform geplant und dann kommt das Veto. Wir zeigen, welche Daten trotzdem in die Cloud dürfen und welche im Haus bleiben.

Ein Auftraggeber verlangt einen Nachweis

Wo werden die Daten verarbeitet, wer hat Zugriff, wie ist das dokumentiert? Wir bauen die Plattform so, dass Sie diese Fragen mit einem Dokument beantworten statt mit einer Arbeitsgruppe.

Mandanten oder Patienten fragen nach

Kanzleien, Praxen und Beratungen dürfen vertrauliche Dokumente nicht einfach durch einen Cloud-Dienst schicken. Lokale Verarbeitung und automatisierte Anonymisierung helfen, die Schweigepflicht auch bei digitalen Auswertungen einzuhalten.

Power BI ist gesetzt, die Cloud nicht

Ihr Team kennt Power BI, aber die Daten dürfen das Netz nicht verlassen. Dafür gibt es den Power BI Report Server oder eine europäische Alternative wie TARGIT.

Die BI-Lösung ist in die Jahre gekommen

Das Reporting läuft seit Jahren lokal und soll modernisiert werden, ohne die Kontrolle über die Daten abzugeben. Wir modernisieren im eigenen Rechenzentrum oder schrittweise hybrid.

KI ja, aber nicht über US-Dienste

Die Geschäftsführung will KI nutzen, der Datenschutz will keine Daten an Cloud-Dienste geben. Mit lokalen Sprachmodellen geht beides.
Betriebsmodelle

Cloud, hybrid oder On-Premise: vier Betriebsmodelle

Cloud oder On-Prem? Meistens beides.

Souveränität ist keine Ja-oder-Nein-Frage. Zwischen Public Cloud und eigenem Rechenzentrum liegen mehrere Stufen. Welche passt, entscheiden Ihre Daten.
Stufe 1:

Public Cloud mit klaren Regeln

Daten liegen in einer festgelegten Region, Dienste sind privat angebunden, Schlüssel verwalten Sie selbst. Für viele Daten ist das ausreichend.
Stufe 2:

Souveräne Cloud-Angebote

Große Cloud-Anbieter bieten Varianten mit zusätzlichen Kontrollen an. Der Anbieter und sein Rechtsraum bleiben aber dieselben. Für hochsensible Daten ist das selten die Lösung.
Stufe 3:

Hybrid: Cloud und On-Prem kombiniert

Sensible Daten bleiben im Haus, weniger kritische Daten nutzen die Cloud. Die Grenze verläuft entlang Ihrer Datenklassifizierung.
Stufe 4:

Vollständig On-Prem

Datenplattform, BI und KI laufen in Ihrem Rechenzentrum, auf Wunsch ohne Verbindung nach außen. Kein Datenfluss verlässt Ihr Netz.
Vier Fragen, die Ihre Architektur bestimmen.

Datenhoheit in vier Dimensionen

Datensouveränität ist mehr als ein Speicherort. Wir klären vier Fragen, bevor wir Plattform und Tools festlegen.

Wo liegen die Daten?

Im eigenen Rechenzentrum, bei einem Hoster Ihrer Wahl oder in einer Cloud-Region in Deutschland, der EU oder der Schweiz. Wir halten fest, wo Daten gespeichert und wo sie verarbeitet werden. Das ist nicht immer derselbe Ort.

Wer kann zugreifen?

Technisch über Rollen, Berechtigungen und eigene Schlüssel. Rechtlich über die Frage, welchem Recht ein Anbieter unterliegt. Beides gehört in die Bewertung.

Wer betreibt die Plattform?

Ihre IT, ein Dienstleister oder der Cloud-Anbieter. Mit dem Betrieb entscheiden Sie auch, wer Updates einspielt, wer Protokolle sieht und wer im Notfall eingreift.

Kommen Sie wieder raus?

Offene Formate, dokumentierte Datenmodelle und austauschbare Komponenten halten Ihre Optionen offen. So bleibt ein späterer Wechsel von Betriebsmodell oder Anbieter möglich.
Bausteine

Datenplattform und BI On-Premise: die passende Technik

Für jede Stufe das passende Werkzeug.

TARGIT: BI aus Europa

TARGIT stammt aus Dänemark und läuft vollständig im eigenen Rechenzentrum, in der Cloud oder hybrid. Unsere erste Empfehlung, wenn Analysen das Haus nicht verlassen dürfen.

Datenplattform im eigenen Haus

Data Warehouse und Datenmodelle auf Basis von Microsoft SQL Server und Analysis Services, betrieben in Ihrem Rechenzentrum. Bewährt, gut dokumentiert und ohne Abhängigkeit von einem Cloud-Dienst.

Power BI im eigenen Rechenzentrum

Mit dem Power BI Report Server bleiben Berichte und Daten im Haus. Was er kann und wo er an Grenzen stößt, lesen Sie im nächsten Abschnitt.

Souverän konfigurierte Cloud

Wo die Cloud passt, setzen wir Microsoft Fabric und Azure mit festgelegter Region, privaten Netzwerkverbindungen und eigenen Schlüsseln auf.

Anonymisierung von Dokumente

Dasselbe Dashboard zeigt je nach Berechtigung Klarnamen oder anonymisierte Werte. Auch Verträge, Schriftsätze oder Befunde lassen sich automatisiert anonymisieren, bevor sie weiterverarbeitet werden.

KI ohne Cloud

Auf der souveränen Datenplattform laufen auch Sprachmodelle vollständig lokal.

TARGIT: Business Intelligence On-Premise aus Europa

Wenn Analysen das Haus nicht verlassen dürfen, ist TARGIT meist unsere erste Empfehlung. Der Hersteller sitzt in Dänemark, die Software läuft vollständig in Ihrem Rechenzentrum.

Was TARGIT kann

Warum das für Datensouveränität zählt

Ihre BI-Schicht hängt nicht von einem US-Anbieter ab. Und Sie entscheiden selbst, ob TARGIT lokal, in der Cloud oder hybrid läuft, auch später noch.

Für wen TARGIT passt

Für Organisationen, die mehr als Standardberichte wollen: interaktive Analysen für Fachbereiche, vollständig im eigenen Haus und unabhängig von US-Herstellern.

Power BI On-Premise mit dem Power BI Report Server

Ihr Team arbeitet mit Power BI, aber die Daten dürfen nicht in die Cloud? Der Power BI Report Server stellt Berichte im eigenen Rechenzentrum bereit, ganz ohne Gateway in die Cloud.

Was er kann

Wo er an Grenzen stößt

Dashboards, Q&A, Apps, Echtzeit-Streaming und das Erstellen von Berichten im Browser gibt es nur im Cloud-Dienst. Neue Funktionen kommen dreimal im Jahr statt monatlich.

Was er voraussetzt

Der Report Server braucht eine eigene, gut ausgestattete Umgebung, Für einen stabilen Betrieb planen wir mindestens 8 CPU-Kerne und 32 GB zusätzlichen Arbeitsspeicher ein, dazu Windows Server 2019 Datacenter oder Windows Server 2025. Viele Organisationen nutzen die Einführung, um SQL Server und Windows Server gleich mit zu modernisieren.

Was er kostet

Ab SQL Server 2025 ist der Report Server bereits in der Standard Edition enthalten. Bei älteren Versionen war dafür die Enterprise Edition mit Software Assurance nötig. In Microsoft Fabric gehört er erst ab einer F64-Kapazität dazu, was sich meist nur lohnt, wenn Fabric ohnehin im Einsatz ist. Eine Power-BI-Pro-Lizenz braucht nur, wer Berichte veröffentlicht. Reine Leser brauchen keine.

Für wen er passt

Für Organisationen, die bei Power BI bleiben wollen und vor allem klassisches Reporting brauchen. Wer im eigenen Rechenzentrum mehr Analyse und Self-Service will, ist mit TARGIT meist besser bedient.

Lokale KI

KI auf Ihrer souveränen Datenplattform

Eine souveräne Datenplattform ist die beste Grundlage für KI, die nichts nach außen gibt. Die Sprachmodelle laufen dann im eigenen Rechenzentrum, direkt neben Ihren Daten.

Wissen intern nutzbar machen

Assistenten durchsuchen und fassen interne Dokumente zusammen, ohne dass Inhalte das Netz verlassen.

Dokumente auswerten und anonymisieren

Verträge, Schriftsätze oder Befunde werden lokal verarbeitet und bei Bedarf automatisch anonymisiert.

Kein Umweg über US-Dienste

Kein Cloud-Konto, keine Datenübermittlung, keine Fragen zum Rechtsraum des Anbieters.
Rechtsrahmen

Anforderungen aus Deutschland, der EU und der Schweiz

Welche Regeln gelten, hängt von Ihren Daten und Ihrer Branche ab. Diese Vorgaben begegnen uns in Projekten am häufigsten.
Vorgabe Einordnung
DSGVO: Grundlage für alle personenbezogenen Daten in der EU, inklusive der Frage nach Übermittlungen in Drittländer.
Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG): gilt für Organisationen in der Schweiz und hat eigene Regeln für die Bekanntgabe ins Ausland.
NIS2: verpflichtet Betreiber wichtiger und besonders wichtiger Einrichtungen zu Risikomanagement und Nachweisen, auch für ihre Datenplattformen.
EU Data Act: erleichtert den Wechsel zwischen Cloud-Anbietern und stärkt damit die Frage nach Portabilität.
Berufs- und Geheimhaltungspflichten: etwa im Gesundheitswesen, in der Rechtsberatung oder bei Aufträgen mit Geheimschutz.

Wir beraten technisch und architektonisch. Die rechtliche Bewertung stimmen wir mit Ihrem Datenschutz und Ihrer Rechtsabteilung ab.

Warum collana

Wir empfehlen, was zu Ihren Daten passt

Cloud und On-Prem aus einer Hand

Wir bauen Plattformen in Microsoft Fabric und Azure genauso wie im eigenen Rechenzentrum. Deshalb müssen wir Ihnen kein Betriebsmodell verkaufen, sondern können das empfehlen, das zu Ihren Anforderungen passt.

Tiefe im Microsoft-Umfeld

Als Microsoft Solutions Partner mit allen sechs Designations kennen wir die Stellschrauben für Region, Netzwerk, Schlüssel und Berechtigungen. Und wir wissen, wo die Grenzen liegen.

Europäische Alternative im Portfolio

Mit TARGIT haben wir eine BI-Lösung aus Dänemark im Portfolio, die vollständig On-Prem läuft. Sie haben also echte Wahl und nicht nur eine Variante desselben Herstellers.

Deutschland und Schweiz im Blick

Mit Standorten in Deutschland, der Schweiz und Polen kennen wir die Anforderungen aus DSGVO und Schweizer Datenschutzgesetz aus eigenen Projekten.

Von der Strategie bis zur laufenden Plattform

Datenstrategie, Plattform, BI und KI kommen aus einer Hand. Sie haben einen Ansprechpartner statt einer Kette von Dienstleistern.
Vorgehen

Klein anfangen, sicher entscheiden

Anforderungen klären

Im kostenlosen Erstgespräch ordnen wir Ihre Daten und Vorgaben ein. Danach wissen Sie, welche Betriebsmodelle in Frage kommen und welche nicht.

Zielarchitektur festlegen

Im Data Strategy Assessment entwickeln wir die Zielarchitektur und halten fest, welche Daten wo liegen und wer worauf zugreift.

Datenbasis aufbauen

Im Data Sprint setzen wir die Plattform in wenigen Wochen um, inklusive Dokumentation für Audit und Betrieb.

Übergeben und nachweisen

Sie erhalten eine dokumentierte Plattform, eine Schulung für Ihr Team und eine saubere Übergabe an Ihren Betrieb. Berechtigungen, Datenflüsse und Speicherorte bleiben prüfbar.
FAQ

Datensouveränität: Ihre Fragen beantwortet

Was bedeutet Datensouveränität bei Datenplattformen?

Datensouveränität heißt, dass Sie bestimmen, wo Ihre Daten liegen, wer darauf zugreifen kann, wer die Plattform betreibt und wie Sie den Anbieter wechseln können. Ein Rechenzentrum in der EU deckt nur den ersten Punkt ab.

Was ist der Unterschied zwischen Datensouveränität und Datenhoheit?

Im Alltag werden beide Begriffe meist gleich verwendet. Datenhoheit betont die Kontrolle über die eigenen Daten. Datensouveränität umfasst zusätzlich die Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern und Rechtsräumen.

Reicht eine Cloud-Region in Deutschland für sensible Daten?

Für viele Daten ja, für manche nicht. Entscheidend ist, unter welchem Recht der Anbieter steht und ob Ihre Vorgaben einen Zugriff von außerhalb grundsätzlich ausschließen. Das klären wir anhand Ihrer Datenklassen.

Kann man Business Intelligence komplett On-Prem betreiben?

Ja. TARGIT, Microsoft SQL Server mit Analysis Services und der Power BI Report Server laufen vollständig im eigenen Rechenzentrum, auf Wunsch ohne Verbindung nach außen.

Gibt es Power BI On-Premise?

Ja, mit dem Power BI Report Server. Er stellt Power-BI-Berichte im eigenen Rechenzentrum bereit. Dashboards, Q&A und Echtzeit-Streaming gibt es dort allerdings nicht.

Was kostet Power BI On-Premise?

Ab SQL Server 2025 ist der Power BI Report Server bereits in der Standard Edition enthalten. In Microsoft Fabric gehört er erst ab einer F64-Kapazität dazu. Eine Power-BI-Pro-Lizenz braucht nur, wer Berichte veröffentlicht, reine Leser nicht. Hinzu kommen Server-Ressourcen und gegebenenfalls ein aktueller Windows Server.

Gibt es Microsoft Fabric On-Premise?

Nein. Microsoft Fabric ist ein reiner Cloud-Dienst. Für den Betrieb im eigenen Rechenzentrum kommen SQL Server mit Analysis Services, der Power BI Report Server oder TARGIT in Frage.

Kann man KI ohne Cloud nutzen?

Ja. Sprachmodelle lassen sich vollständig im eigenen Rechenzentrum betreiben. So bleiben Dokumente und Daten auch bei KI-Anwendungen im Haus.

Ist On-Prem teurer als die Cloud?

Nicht zwangsläufig. Wenn Rechenzentrum und SQL-Server-Lizenzen vorhanden sind, fallen oft weniger neue Kosten an als erwartet. Dafür tragen Sie Betrieb und Updates selbst. Wir stellen beide Varianten für Ihren Fall gegenüber.

Müssen wir unsere bestehende BI-Lösung ersetzen?

Nicht unbedingt. Oft lässt sich eine vorhandene Plattform so umbauen, dass sie Ihre Anforderungen an Datenhoheit erfüllt. Ob Umbau oder Neuaufbau sinnvoller ist, klären wir im Assessment.

Müssen wir uns zwischen Cloud und On-Prem entscheiden?

Nein. Oft bleibt ein Teil der Daten im Haus, während weniger sensible Daten in der Cloud verarbeitet werden. Die Grenze ziehen wir entlang Ihrer Datenklassifizierung.

Gilt das auch für Unternehmen in der Schweiz?

Ja. Wir arbeiten mit Organisationen in Deutschland und der Schweiz und berücksichtigen das jeweilige Datenschutzrecht. Auch Cloud-Regionen in der Schweiz sind möglich.

Welches Betriebsmodell passt zu Ihren Daten?

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam auf Ihre Daten und Vorgaben. Sie erfahren, ob Ihre aktuelle oder geplante Plattform Ihre Anforderungen erfüllt und was sich gegebenenfalls ändern müsste.