Microsoft Solutions Partner mit allen sechs Designations. Datenplattformen und BI für Organisationen in Deutschland und der Schweiz.
Patientendaten. Mandantenakten. Konstruktionspläne. Gehaltsdaten. Für solche Daten ist die Standard-Cloud oft keine Option. Und ein Rechenzentrum in Frankfurt macht sie noch nicht souverän.
Datenhoheit heißt mehr als ein Speicherort. Sie wissen auch, unter welchem Recht Ihr Anbieter steht, wer technisch zugreifen kann und wie Sie das gegenüber Aufsicht, Auftraggebern und Kunden belegen.
Diese Fragen gehören an den Anfang eines Datenprojekts. Wer sie erst nach der Tool-Auswahl stellt, baut später um.
Kanzleien, Praxen und Beratungen dürfen vertrauliche Dokumente nicht einfach durch einen Cloud-Dienst schicken. Lokale Verarbeitung und automatisierte Anonymisierung helfen, die Schweigepflicht auch bei digitalen Auswertungen einzuhalten.
Ihr Team kennt Power BI, aber die Daten dürfen das Netz nicht verlassen. Dafür gibt es den Power BI Report Server oder eine europäische Alternative wie TARGIT.
Das Reporting läuft seit Jahren lokal und soll modernisiert werden, ohne die Kontrolle über die Daten abzugeben. Wir modernisieren im eigenen Rechenzentrum oder schrittweise hybrid.
Datensouveränität ist mehr als ein Speicherort. Wir klären vier Fragen, bevor wir Plattform und Tools festlegen.
Im eigenen Rechenzentrum
| Vorgabe | Einordnung |
|---|---|
| DSGVO: | Grundlage für alle personenbezogenen Daten in der EU, inklusive der Frage nach Übermittlungen in Drittländer. |
| Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG): | gilt für Organisationen in der Schweiz und hat eigene Regeln für die Bekanntgabe ins Ausland. |
| NIS2: | verpflichtet Betreiber wichtiger und besonders wichtiger Einrichtungen zu Risikomanagement und Nachweisen, auch für ihre Datenplattformen. |
| EU Data Act: | erleichtert den Wechsel zwischen Cloud-Anbietern und stärkt damit die Frage nach Portabilität. |
| Berufs- und Geheimhaltungspflichten: | etwa im Gesundheitswesen, in der Rechtsberatung oder bei Aufträgen mit Geheimschutz. |
Wir beraten technisch und architektonisch. Die rechtliche Bewertung stimmen wir mit Ihrem Datenschutz und Ihrer Rechtsabteilung ab.
Im Data Strategy Assessment entwickeln wir die Zielarchitektur und halten fest, welche Daten wo liegen und wer worauf zugreift.
Im Data Sprint setzen wir die Plattform in wenigen Wochen um, inklusive Dokumentation für Audit und Betrieb.
Datensouveränität heißt, dass Sie bestimmen, wo Ihre Daten liegen, wer darauf zugreifen kann, wer die Plattform betreibt und wie Sie den Anbieter wechseln können. Ein Rechenzentrum in der EU deckt nur den ersten Punkt ab.
Im Alltag werden beide Begriffe meist gleich verwendet. Datenhoheit betont die Kontrolle über die eigenen Daten. Datensouveränität umfasst zusätzlich die Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern und Rechtsräumen.
Für viele Daten ja, für manche nicht. Entscheidend ist, unter welchem Recht der Anbieter steht und ob Ihre Vorgaben einen Zugriff von außerhalb grundsätzlich ausschließen. Das klären wir anhand Ihrer Datenklassen.
Ja. TARGIT, Microsoft SQL Server mit Analysis Services und der Power BI Report Server laufen vollständig im eigenen Rechenzentrum, auf Wunsch ohne Verbindung nach außen.
Ja, mit dem Power BI Report Server. Er stellt Power-BI-Berichte im eigenen Rechenzentrum bereit. Dashboards, Q&A und Echtzeit-Streaming gibt es dort allerdings nicht.
Ab SQL Server 2025 ist der Power BI Report Server bereits in der Standard Edition enthalten. In Microsoft Fabric gehört er erst ab einer F64-Kapazität dazu. Eine Power-BI-Pro-Lizenz braucht nur, wer Berichte veröffentlicht, reine Leser nicht. Hinzu kommen Server-Ressourcen und gegebenenfalls ein aktueller Windows Server.
Nein. Microsoft Fabric ist ein reiner Cloud-Dienst. Für den Betrieb im eigenen Rechenzentrum kommen SQL Server mit Analysis Services, der Power BI Report Server oder TARGIT in Frage.
Ja. Sprachmodelle lassen sich vollständig im eigenen Rechenzentrum betreiben. So bleiben Dokumente und Daten auch bei KI-Anwendungen im Haus.
Nicht zwangsläufig. Wenn Rechenzentrum und SQL-Server-Lizenzen vorhanden sind, fallen oft weniger neue Kosten an als erwartet. Dafür tragen Sie Betrieb und Updates selbst. Wir stellen beide Varianten für Ihren Fall gegenüber.
Nicht unbedingt. Oft lässt sich eine vorhandene Plattform so umbauen, dass sie Ihre Anforderungen an Datenhoheit erfüllt. Ob Umbau oder Neuaufbau sinnvoller ist, klären wir im Assessment.
Nein. Oft bleibt ein Teil der Daten im Haus, während weniger sensible Daten in der Cloud verarbeitet werden. Die Grenze ziehen wir entlang Ihrer Datenklassifizierung.
Ja. Wir arbeiten mit Organisationen in Deutschland und der Schweiz und berücksichtigen das jeweilige Datenschutzrecht. Auch Cloud-Regionen in der Schweiz sind möglich.