ERP-System implementieren: Schritte zum erfolgreichen Go-Live in 30 Tagen

Startseite Sie möchten ein Enterprise-Resource-Planning-System (kurz: ERP-System) einführen, um Ihr E-Commerce-Business zukunftssicher aufzustellen? Die meisten Unternehmen wissen aus Erfahrung, dass eine ERP-Implementierung monatelange Arbeit für das Management sowie das Projektteam bedeutet. Schließlich müssen sie eine aufwendige IT-Infrastruktur aufbauen. Oder geht das auch schneller? Spoiler: Es geht! Wir verraten Ihnen, welche neuen ERP-Systeme es möglich machen. In den nächsten Abschnitten bekommen Sie einen Überblick über das Thema und erfahren Schritt für Schritt, wie Sie das ERP-Projekt aufsetzen. Mit der richtigen Herangehensweise und dem passenden ERP-Anbieter steht einer Live-Schaltung des Systems in nur einem Monat nichts im Weg! Das Wichtigste auf einen Blick Mit einem Cloud-ERP-System sparen Sie sich den Infrastrukturaufwand, reduzieren den Aufwand und können oft bereits innerhalb von 30 Tagen live gehen. Außerdem bringt die Lösung weitere Vorteile wie Flexibilität und geringere Kosten. Für die Implementierung müssen Sie ein interdisziplinäres Team zusammenstellen und das Management einbinden. Führen Sie eine Ist-Analyse durch, formulieren Sie Anforderungen, wählen Sie einen Anbieter aus und schulen Sie die Belegschaft. Achten Sie bei der Auswahl eines Anbieters besonders darauf, dass er Ihre Anforderungen an ein ERP-System vollständig erfüllt und Ihnen transparente Kriterien für den Vergleich bietet. Zu den Erfolgsfaktoren einer Implementierung (ERP-System) zählen unter anderem: ein gutes Change-Management, ausreichende Projektressourcen (z. B. in der IT-Abteilung), bereinigte Daten und die Beteiligten. Kann die Einführung eines ERP-Systems wirklich in einem Monat funktionieren? Ja, die Einführung eines ERP-Systems kann tatsächlich alle Phasen von der Planung bis hin zur Inbetriebnahme in nur 30 Tagen durchlaufen. Möglich wird dies durch die Digitalisierung und die damit einhergehenden neuen ERP-Cloud-Lösungen. Durch die Cloud-Migration ist keine aufwendige Veränderung und Anpassung der IT-Infrastruktur notwendig. Stattdessen kann die Bereitstellung durch den Anbieter direkt nach Anpassung an die Anforderungen des Unternehmens erfolgen. Es gibt jedoch verschiedene ERP-Systeme von unterschiedlichen ERP-Anbietern zur Auswahl, von denen bei den meisten mehrere Monate zwischen Vorbereitung und Installation vergehen. Der Grund? Es handelt sich häufig um eine On-Premise-Softwarelösung, die Sie zeitaufwendig an die bestehende Unternehmenslösung anpassen müssen. Hier verzögert sich der Einführungsprozess deutlich. Wünschen Sie also eine schnelle Einführung eines ERP-Systems? Dann achten Sie bei der Systemauswahl auf die Art der Bereitstellung und bevorzugen Sie ein Cloud-ERP vor einer On-Premise-Lösung. Übrigens: Laut dem Digital Office Index 2024 setzen bereits 98 % der Unternehmen auf ERP-Lösungen. Oft lohnt es sich jedoch zu prüfen, ob es nicht Zeit für ein neues System ist, das besser zu den Ansprüchen passt. Die Kosten für die Einführung eines neuen ERP-Systems sind bei einer Cloud ERP-Lösung oftmals günstiger als bei einer On-Premise-Lösung. Sie passt sich zudem besser dem Wachstum eines Unternehmens an. Unternehmen sollten all diese Aspekte für das Projekt und die Auswahl bedenken. Wie gehen Sie bei der Implementierung eines ERP-Systems vor? Um den Projekterfolg sicherzustellen, sollten Sie ein Projektteam zusammenstellen. Außerdem müssen Sie den Ist-Zustand der Geschäftsprozesse erheben, Anforderungen an die Funktionen formulieren und sich Unterstützung für die ERP-Einführung sichern. Schauen Sie sich den nachfolgenden Ablauf an, der die verschiedenen Phasen des Projektes abbildet. Schritt 1: Wer treibt das ERP-Projekt voran? Neben dem Management ist für den Erfolg des Projektes ein Team aus verschiedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiten des Unternehmens entscheidend. Binden Sie zudem eine:n Projektleiter:in und mehrere Key-User in alles ein. Ohne klare Verantwortlichkeiten kann nämlich selbst der beste 30-Tage-Plan scheitern, wie eine Untersuchung zeigte. Die Autoren Leyh & Faruga (2024) untersuchten „Kritische Erfolgsfaktoren als Basis für erfolgreiche ERP-Projekte“. Dafür nahmen sie 65 Fachartikel unter die Lupe und leiteten 33 Erfolgsfaktoren ab. Ihre Untersuchung ergab, dass die Zusammensetzung des Teams auf Platz neun landete und einen Anteil von 40 % einnahm. Deshalb sind folgende Rollen mit ihren Aufgaben ein entscheidender Teil der Planung und Vorbereitung: Management: Das Management sichert Budget, um die Kosten zu decken. Zudem trifft es wegweisende Entscheidungen und beseitigt Hindernisse oder Herausforderungen, welche die Produktivität des Teams einschränken könnten. So bleibt das Projekt geschäftskritisch und es werden schnelle Freigaben erteilt, damit der Einführung des ERP-Systems nichts im Wege steht. Projektleiter:in mit Vollzeitmandat: Diese Mitarbeiterin oder dieser Mitarbeiter sorgt dafür, dass das Projekt während der ERP-Implementierung auf der Spur bleibt. Er oder sie plant Tasks, moderiert Daily-Stand-ups und behält die Abläufe, Kosten, Risiken und alles andere im Projekt im Blick. Auch Risiken und Fehler, die den Erfolg des Projektes gefährden könnten, gilt es aufzudecken. Kernteam aus Key-Usern: Sichern Sie sich die Unterstützung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus unterschiedlichen Abteilungen. Schließlich betrifft die Implementierung eines ERP-Systems die Logistik, die Buchhaltung und den Kundenservice gleichermaßen. So fließen die Anforderungen unterschiedlicher Seiten mit in den Projektplan ein, was sicherstellt, dass das ERP-System wirklich alle nötigen Funktionen mit sich bringt. Schritt 2: Wie bewerten Sie die aktuelle Situation im Unternehmen? Bevor Sie Module, Lizenzen oder Funktionen des ERP-Systems festlegen, sollten Sie erst einmal feststellen, wo Ihr E-Commerce heute wirklich steht. Diese Ist-Analyse bildet das Fundament für jeden weiteren Projektschritt. Stellen Sie sich unter anderem folgende Fragen: Welche Software und welche Systeme kommen im Unternehmen zum Einsatz? Welche Schnittstellen existieren? Wo kommt es zu Medienbrüchen, doppelten Datensätzen und anderen Fehlern? Mit welchen Daten arbeiten die verschiedenen Abteilungen? Wie schützen Sie die Daten und wie stellen Sie deren Qualität sicher? Welche End-to-End-Prozesse durchlaufen Aufträge und Bestellungen? Welche Kennzahlen sehen im Unternehmen gut aus, welche müssen Sie verbessern? Diese Fragen helfen Ihnen in den nächsten Phasen der Planung und ERP-Implementierung dabei, die beste Lösung für das Projekt zu finden. Schritt 3: Welche Anforderungen hat Ihr Unternehmen an die ERP-Lösung? Dieser Punkt ist besonders wichtig. Denn: wie gut Sie alle Aspekte, Prozesse und Anforderungen einschätzen, entscheidet darüber, wie schnell die ERP-Implementierung vorangeht. Die Studie der Trovarit AG „ERP in der Praxis“ aus dem Jahr 2024/2025 bestätigt dies. So kommt es in der Praxis in 20 % der Fälle zu vielen Systemanpassungen. Dies ist ein Punkt, der sich durch eine sorgfältige Planung vor der ERP-Einführung oft vermeiden lässt. Unternehmen sollten die Rolle von Lastenheften für reibungslose ERP-Implementierungen daher nicht unterschätzen. In diesen wird lösungsneutral alles zusammengefasst, was Ihr künftiges ERP leisten soll und warum – es stammt also von Ihrem Unternehmen. Darin beschreiben Sie Unternehmensziele, Soll-Prozesse, Muss/Soll/Kann-Funktionen sowie alle relevanten Schnittstellen
Xentral Alternative für den E-Commerce: collana diva now im Vergleich

Startseite Xentral gehört zu den bekanntesten Cloud-ERP-Systemen für Onlinehändler im DACH-Raum. Trotzdem prüfen viele E-Commerce-Unternehmen Alternativen. Die Gründe wiederholen sich in unseren Beratungsgesprächen: Der Bedarf an einer nativen Microsoft-Integration, die Frage nach einem ERP-Backend, das internationales Wachstum trägt, und der Wunsch nach einem festen Ansprechpartner statt Ticketsystem. Eine dieser Alternativen ist collana diva now, unsere kompakte ERP-Lösung für Start-ups und wachsende Onlineshops. Sie basiert auf Microsoft Dynamics 365 Business Central. Dieser Beitrag stellt beide Systeme gegenüber und zeigt, für welche Unternehmen welche Lösung passt. Was ist collana diva now? collana diva now bündelt Warenwirtschaft, Buchhaltung, CRM und Retourenmanagement in einer Software. Die technische Basis ist Microsoft Dynamics 365 Business Central. Dadurch fügt sich die Lösung nativ in Microsoft 365 ein und lässt sich über Business-Central-Erweiterungen ausbauen. Der Versandbaustein LabelPort und der Zahlungs-Hub collana pay sind bereits integriert. collana diva now ist die kompakte Variante unserer ERP-Lösung collana diva. Vordefinierte Branchenprozesse verkürzen die Einführung. Wächst das Unternehmen über den Funktionsumfang hinaus, wechseln Sie innerhalb derselben Produktfamilie und auf derselben Microsoft-Basis nach oben. Ein Systemwechsel entfällt. Warum Onlinehändler eine Xentral Alternative prüfen Xentral und collana diva now bilden beide die Kernprozesse des Onlinehandels ab: vom Wareneingang über die Auftragsabwicklung bis zum Versand. Vier Punkte unterscheiden die Systeme. Die Plattform. collana diva now baut auf Microsoft Dynamics 365 Business Central auf. Das eröffnet zusätzliche Möglichkeiten bei Erweiterbarkeit und Integration, vor allem im Zusammenspiel mit Microsoft 365. Xentral nutzt eine eigene Cloud-Plattform und bindet Microsoft 365 gegebenenfalls über Connectoren an. Der Zahlungsverkehr. Bei collana diva now ist der Multi-Zahlungshub collana pay Bestandteil der Lösung. Xentral bindet gängige Zahlungsdienstleister über API an. Das Preismodell. Xentral rechnet seit 2026 umsatzbasiert ab. Der Preis ergibt sich aus dem Jahresumsatz-Cluster in Kombination mit dem gewählten Paket. collana diva now arbeitet mit einem Lizenzmodell nach Modulen und Nutzeranzahl. Die Betreuung. Bei collana betreut Sie ein persönlicher Ansprechpartner mit einem festen Team. Xentral arbeitet mit Helpcenter, Community und individuellen Beratungspaketen. collana diva now und Xentral im Vergleich Welche Lösung besser passt, hängt von Ihren Anforderungen, Ihren Zielen und Ihrer Wachstumsplanung ab. Die Gegenüberstellung zeigt die Unterschiede im Überblick. Stand des Vergleichs: November 2025 Kategorie Xentral collana diva now Bereitstellung Cloud Cloud Zielgruppe E-Commerce, Start-ups, KMU E-Commerce, KMU und Start-ups mit Skalierungsfokus Basis Cloud-Plattform von Xentral Microsoft Dynamics 365 Business Central Einrichtung Wenige Tage bis Wochen Typischerweise 8 bis 12 Wochen (projektabhängig) Support Helpcenter, Community, Beratungspakete Persönlicher Ansprechpartner und festes Team Updates Automatisch über den Anbieter Automatisch über den Anbieter Preismodell Umsatzbasiert, Paket plus Jahresumsatz-Cluster Lizenzmodell nach Modulen und Nutzeranzahl Einstiegspreis laut Anbieter Launch: 99 € pro Monat plus 0,30 € je Auftrag (max. 1.200 Aufträge, bis 500.000 € Jahresumsatz); Starter ab 349 € pro Monat Ab 158 € pro Monat (inkl. LabelPort und collana pay) Integrationen und Omnichannel Schnittstellen zu Shops und Marktplätzen über Xentral Connect Integrierte Multichannel-Schnittstellen Erweiterbarkeit Module, Middleware oder Xentral Connect Module oder Business-Central-Erweiterungen Microsoft-365-Suite Ggf. über Connectoren Nativ durch die Microsoft-Basis LabelPort integriert Nein Ja PSP-Anbindung Gängige Zahlungsdienstleister über API Multi-Zahlungshub integriert (collana pay) Automatisiertes Retourenmanagement Bestandteil der E-Commerce-Prozesse (abhängig vom Setup) Integriert Wachstumspfad Upgrade innerhalb der Xentral-Pakete Upgrade auf collana diva, gleiche Microsoft-Basis Hinweis: Alle Angaben zu Xentral stammen aus öffentlich verfügbaren Informationen des Anbieters (Stand: August 2026). Die Gegenüberstellung dient der allgemeinen Orientierung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Preise verstehen sich netto und ändern sich unabhängig von diesem Beitrag. Die wichtigsten Funktionen von collana diva now 1. Warenwirtschaft collana diva now steuert den Warenfluss vom Wareneingang bis zum Versand: Automatisierte Lagerverwaltung mit Echtzeit-Bestand Anbindung an Shops, Logistikpartner und Produzenten Klar strukturierte Prozesse für Einkauf und Versand 2. Verwaltung und Rechnungswesen Aufträge, Belege und Zahlungen laufen zentral in einem System zusammen: Rechnungen direkt aus dem ERP-System erstellen und versenden Integrierte Buchhaltung und Mahnwesen für stabile Liquidität Zentrale Verwaltung aller Belege 3. Echtzeitdaten für Entscheidungen Alle relevanten Daten liegen an einem Ort und sind dank Cloud jederzeit verfügbar: Dashboards für Umsatz, Lager, Retouren und weitere Kennzahlen Individuell definierbare KPIs zur Steuerung der Geschäftsprozesse 4. Integriertes CRM Kunden- und Auftragsdaten liegen in derselben Software wie die Warenwirtschaft: Schneller Zugriff auf Supportfälle und Bestellhistorien Kommunikationsverläufe zentral dokumentiert und teamübergreifend einsehbar Microsoft Business Central als Fundament für Wachstum Wachstumsstarke E-Commerce-Unternehmen brauchen ein ERP-Backend, das ihre Shop-Plattform unterstützt, sich in bestehende Systeme integriert und alle Geschäftsprozesse abbildet. collana diva now nutzt dafür Microsoft Dynamics 365 Business Central, ein international etabliertes System. Daraus ergeben sich vier Vorteile: hohe Anpassungsfähigkeit, Zukunftssicherheit durch die Microsoft-Plattform, Zugriff auf Unternehmensdaten in der Cloud und die native Integration in Microsoft 365. Wie das in der Praxis aussieht, zeigen unsere Projekte bei PureNature, Goldner Fashion und Berteks Tekstil. So läuft die Einführung ab Mit vordefinierten Branchenprozessen und cloudbasierter Bereitstellung gelingt der Start schneller als bei klassischen ERP-Projekten. Der genaue Zeitpunkt hängt von der Projektkomplexität und Ihrem aktuellen Stand ab. Der Ablauf folgt vier Schritten: Wir lernen Ihr Unternehmen und seine Anforderungen kennen. Wir planen den Start und die Datenmigration. Sie erhalten passende Module und einen transparenten Preis für die gewünschte Nutzeranzahl. Wir begleiten Sie beim Go-live, bis alles reibungslos läuft. Nach dem Go-live betreut Sie Ihr persönlicher Ansprechpartner weiter: im Tagesgeschäft, bei Updates und bei neuen Funktionen. Wenn Sie noch am Anfang der Auswahl stehen, hilft unser ERP Orientierungs- und Auswahlworkshop bei der Entscheidung. FAQ: Häufige Fragen zu collana diva now als Xentral Alternative Ist collana diva now eine Cloud-Lösung? Ja, collana diva now wird vollständig in der Cloud bereitgestellt. Updates spielen wir automatisch ein, und Ihre Unternehmensdaten sind jederzeit verfügbar. Für welche Unternehmensgröße eignet sich collana diva now? collana diva now richtet sich an E-Commerce-Unternehmen, Start-ups und KMU mit Skalierungsfokus. Module und Nutzeranzahl wachsen mit Ihrem Unternehmen mit. Wie läuft der Wechsel von Xentral zu collana diva now ab? Der Wechsel verläuft strukturiert und planbar. In einem Beratungsgespräch analysieren wir Ihre Anforderungen und definieren die passenden Module. Gemeinsam planen wir die Datenübernahme und das Go-live-Szenario, damit Sie schnell produktiv arbeiten. Welche Integrationsmöglichkeiten bietet collana diva now? collana diva now bringt integrierte Multichannel-Schnittstellen zu Shops und Marktplätzen mit. Die Microsoft-365-Suite ist nativ angebunden. Weitere Erweiterungen
Gemeinkosten – Alles, was Sie wissen müssen

Startseite Die Steuerung der Kosten ist ein zentraler Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen. Dabei spielen Gemeinkosten eine besonders wichtige Rolle – denn sie fallen in nahezu jedem Betrieb an, lassen sich aber nicht direkt einem bestimmten Produkt oder einer Dienstleistung zuordnen. Diese indirekten Kosten haben nicht nur einen Einfluss auf die Preisgestaltung, sondern auch auf die Gesamtwirtschaftlichkeit von Unternehmen. In diesem Beitrag erhalten Sie einen kompakten Überblick über: die Definition und Abgrenzung von Gemeinkosten die verschiedenen Arten und Merkmale die Berechnung, Verteilung und Kontrolle und Tools, die Sie dabei unterstützen – wie z. B. collana diva now von MAC IT-Solutions. Was sind Gemeinkosten? Einfach erklärt Gemeinkosten sind Kosten, die zwar im Unternehmen entstehen, aber nicht direkt einem bestimmten Produkt oder Auftrag zugeordnet werden können. Typische Beispiele: Energiekosten in der Produktionshalle Miete für Büro- oder Lagerflächen Verwaltungskosten IT- oder Versicherungsaufwendungen Diese regelmäßig anfallenden Kosten machen einen großen Teil der Gesamtkosten aus. In der Kostenrechnung werden sie deshalb über Verfahren wie die Kostenstellenrechnung auf verschiedene Abteilungen oder Tätigkeitsbereiche verteilt – bevor sie letztlich anteilig den Produkten oder Dienstleistungen zugeschrieben werden. Warum sind Gemeinkosten so wichtig? Weil sie einen direkten Einfluss auf die Preisgestaltung und damit auf Ihre Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen haben. Werden sie falsch oder ungenau verteilt, kann das zu falschen Preisen führen – und im schlimmsten Fall zu Verlusten. Eine saubere Erfassung und realistische Verteilung der Gemeinkosten ist also entscheidend für die Rentabilität Ihres Unternehmens. Wie lassen sich Gemeinkosten sinnvoll zuordnen? Im Gegensatz zu Einzelkosten, die direkt einem Produkt oder einer Dienstleistung zugeordnet werden können, benötigen Gemeinkosten spezielle Verfahren zur Verteilung. Und genau hier kommt die Kostenstellenrechnung ins Spiel. Dabei werden Gemeinkosten zunächst auf verschiedene Kostenstellen wie Produktion, Verwaltung oder Logistik aufgeteilt. Erst im nächsten Schritt erfolgt die Verteilung dieser Kosten auf die Kostenträger – also auf konkrete Produkte, Aufträge oder Dienstleistungen. Ein zentrales Tool in diesem Prozess ist der Betriebsabrechnungsbogen (BAB). Er hilft Ihnen dabei, die Gemeinkosten systematisch und nachvollziehbar auf den richtigen Kostenträger und Abteilung zu verteilen. Gemeinkosten Beispiel Energiekosten, die in der Produktionshalle entstehen, können Sie so direkt der entsprechenden Kostenstelle „Produktion“ zuweisen. Das sorgt für Transparenz – und dafür, dass die Gemeinkosten den Produkten am Ende gerecht und realistisch zugeordnet werden. Die Kostenstellenrechnung bildet damit die Grundlage für eine präzise Kalkulation und für faire Preise. Wie werden Gemeinkosten berechnet? Um Gemeinkosten sinnvoll auf Produkte oder Dienstleistungen zu verteilen, nutzt man häufig den sogenannten Gemeinkostenzuschlagssatz. Er zeigt, wie hoch die Gemeinkosten im Verhältnis zu den Einzelkosten sind – und hilft dabei, Preise fair und realistisch zu kalkulieren. Die Formel: Gemeinkostenzuschlagssatz = Gemeinkosten / Einzelkosten × 100 Beispielrechnung für die Gemeinkostenberechnung Stellen Sie sich vor, Ihr Unternehmen hat: Gemeinkosten von 50.000 € Einzelkosten von 100.000 € Dann berechnet sich der Zuschlagssatz so: 50.000 € ÷ 100.000 € × 100 = 50 % Das heißt: Zu jedem Euro Einzelkosten kommen 50 Cent Gemeinkosten hinzu. Dieser Wert fließt in die Preisberechnung ein, damit Ihre Produkte oder Dienstleistungen auch die indirekten Kosten decken. Warum ist der Gemeinkostenzuschlag so wichtig? Der Gemeinkostenzuschlag ist ein zentrales Instrument der Kostenträgerrechnung. Er sorgt dafür, dass die Gesamtkosten fair auf Ihre Produkte verteilt werden – und Sie Ihre Preise so kalkulieren, dass sie wirtschaftlich tragfähig sind und auf einem realistischen Gemeinkostenzuschlag basieren. Nur so stellen Sie sicher, dass nicht nur die Einzelkosten, sondern auch die oft unsichtbaren Gemeinkosten abgedeckt sind. Praxisbeispiel zur Verteilung von Gemeinkosten auf unterschiedliche Kostenträger Ein Möbelhersteller produziert zwei Produktlinien – Bürostühle und Konferenztische. Die Mietkosten für die Produktionshalle (als Gemeinkosten) werden anhand der genutzten Quadratmeter auf die beiden Bereiche verteilt. Mit einem passenden Gemeinkostenzuschlag kann das Unternehmen die Preise realistisch kalkulieren und bleibt wettbewerbsfähig. Arten von Gemeinkosten im Überblick Gemeinkosten lassen sich nicht nur nach ihrer Herkunft, sondern auch nach ihrer Verteilung und ihrem Verhalten im Unternehmen unterscheiden. Hier bekommen Sie einen kompakten Überblick über die wichtigsten Kategorien. Primäre und sekundäre Gemeinkosten Gemeinkosten lassen sich in zwei Hauptkategorien einteilen: primäre und sekundäre Gemeinkosten. Primäre Gemeinkosten entstehen durch externe Ausgaben, die von außerhalb in Ihr Unternehmen fließen. Dazu zählen z. B. Miete, Gehälter für Verwaltung oder Energiekosten – also alles, was direkt von außen kommt und die Betriebsführung betrifft. Sekundäre Gemeinkosten entstehen durch innerbetriebliche Leistungen. Wenn beispielsweise das zentrale IT-Team Leistungen für andere Abteilungen erbringt, wird diese Nutzung verrechnet – und als sekundäre Gemeinkosten verbucht. Echte und unechte Gemeinkosten Echte Gemeinkosten lassen sich nicht direkt einem Produkt oder Auftrag zuordnen – zum Beispiel Führungskräftegehälter oder Bürokosten. Sie betreffen das gesamte Geschäft und fallen unabhängig von einzelnen Projekten an. Unechte Gemeinkosten könnten theoretisch direkt zugeordnet werden (z. B. Kleinteile in der Produktion), werden aber aus Praktikabilitätsgründen pauschal als Gemeinkosten behandelt. Das spart Aufwand – gerade bei sehr kleinen Beträgen. Fixe und variable Gemeinkosten Fixe Gemeinkosten bleiben konstant – unabhängig davon, wie viel Sie produzieren oder verkaufen. Klassische Beispiele sind Mieten, Versicherungen oder Fixgehälter. Sie bringen Planungssicherheit, aber auch starre Kostenblöcke bei geringer Auslastung. Variable Gemeinkosten steigen oder sinken mit dem Produktionsvolumen. Ein typisches Beispiel: Stromkosten, die mit der Laufzeit von Maschinen steigen. Diese Kosten sind flexibler, aber auch stärker von der Auftragslage abhängig. Gemeinkosten vs. Einzelkosten: Die Unterschiede Einzelkosten sind direkt zurechenbar – etwa Materialkosten für ein Produkt oder Dienstleistungen, oder Löhne in der Fertigung. Gemeinkosten betreffen mehrere Produkte oder Leistungen gleichzeitig und müssen über Verteilungsschlüssel oder Zuschläge aufgeteilt werden. Diese Unterscheidungen sind elementar für die Kostenrechnung – und letztlich für eine faire, wirtschaftlich sinnvolle Preiskalkulation. Typische Fehler bei der Gemeinkosten-Verteilung Die Verteilung von Gemeinkosten ist oft komplex – und genau darin liegt das Risiko. Fehler in der Zuordnung oder Methodik wirken sich direkt auf die Kostenrechnung und die Preiskalkulation aus. Folgende Punkte gehören zu den häufigsten Stolperfallen in der Praxis: Pauschale Verteilungsschlüssel: Wenn Gemeinkosten zu grob über alle Produkte oder Abteilungen verteilt werden, entstehen Verzerrungen. Eine differenzierte Betrachtung ist wichtig – etwa über unterschiedliche Schlüssel für Verwaltung, Fertigung und Logistik. Unregelmäßige Aktualisierung: Gemeinkostenzuschläge sollten regelmäßig überprüft und an veränderte Kostenstrukturen angepasst werden. Veraltete Werte führen sonst zu unrealistischen Preisberechnungen. Unklare Trennung von fixen und variablen Anteilen: Wer diese nicht unterscheidet, kann kaum realistisch planen
Warum ERP-Systeme den Unterschied machen: 10 konkrete Vorteile für E-Commerce-Unternehmen

Startseite Im Onlinehandel geht es längst nicht mehr nur darum, gute Produkte zu verkaufen. Wer heute skalieren will, muss Prozesse beherrschen – vom Einkauf über das Lager bis zum Kundenservice. Doch je größer der Shop ist, desto komplexer sind die Geschäftsprozesse. Intransparente Lagerverwaltung, manuelle Fehler oder fehlende Übersicht über Verkaufszahlen? Genau hier machen ERP-Systeme den Unterschied. ERP-Lösungen helfen Unternehmen dabei, Daten zu vernetzen, Prozesse zu automatisieren, Herausforderungen zu begegnen und Klarheit zu schaffen. In diesem Artikel finden Sie klare Argumente für die Implementierung eines ERP-Systems. Außerdem erfahren Sie, wie Unternehmen durch Cloud-ERP-Lösungen Unterstützung im Alltag erhalten. Das Wichtigste auf einen Blick Eine Enterprise-Resource-Planning-Software vernetzt alle Geschäftsbereiche vom Lager über die Buchhaltung bis zum Kundenservice in einem zentralen System. Zu den größten Vorteilen einer ERP-Software zählen unter anderem die Transparenz, mehr Effizienz, Automatisierungen, Prozessoptimierungen sowie Kosten- und Zeitersparnisse. E-Commerce-Unternehmen profitieren durch die ERP-Software insbesondere von einer besseren Datenqualität, Flexibilität und einer Skalierbarkeit. Mögliche Nachteile sind die Anfangsinvestitionen sowie der Zeitaufwand für Schulung und Implementierung der ERP-Software. Der Nutzen überwiegt jedoch meist deutlich die Kosten. Cloud-ERP-Systeme wie collana diva now sind schnell einsatzbereit, bieten oft flexible Module und sind sogar für kleine Unternehmen eine wirtschaftlich attraktive Lösung. Sie unterstützen dabei, sich zukunftssicher aufzustellen. Welche Vorteile von ERP-Lösungen gibt es für E-Commerce-Unternehmen? Ein ERP-System (kurz für „Enterprise Resource Planning“) ist ein Softwaresystem, das alle wichtigen Bereiche Ihres Unternehmens miteinander vernetzt. Unter anderem zählen die Abteilungen Einkauf, Finanzen, Lager, Verkauf, Buchhaltung und Kundenservice dazu. Statt einzelne Lösungen und separate Datenbanken laufen also alle Geschäftsprozesse in einem zentralen System zusammen – mit einheitlichen Daten, klaren Abläufen und automatisierten Workflows. Insbesondere Branchen wie der E-Commerce profitieren von einer ERP-Implementierung. Grund sind die hilfreichen Funktionen und positiven Effekte auf den Unternehmensalltag. Die nachfolgenden 10 Vorteile bringen den Nutzen für Sie auf den Punkt. Vorteil 1: Datenverwaltung aller Unternehmensbereiche in einem zentralen System In vielen Unternehmen arbeiten die Abteilungen noch mit jeweils eigenen Tools und Systemen. Eine mögliche Folge? Doppelte Eingaben, widersprüchliche Informationen oder gar eine fehlende Übersicht über Artikel oder Bestellungen der Kundinnen und Kunden. Da in einem ERP-System jedoch alle Daten zusammenlaufen, können Mitarbeiter:innen alle Schritte der Datenpflege aus einem System heraus ausführen und die Geschäftsprozesse steuern. Komplexe Systemlandschaften gehören damit endlich der Vergangenheit an. Vorteil 2: Digitalisierung von Informationen und höhere Transparenz Ein Zettelchen zur Bestellung hier, eine Randnotiz dort. ERP-Systeme ermöglichen es heutzutage, sämtliche Informationen digital zu hinterlegen und damit eine transparente Datenbasis zu schaffen. Sie können alle Schritte – von der Bestellung bis zur Retoure – automatisch erfassen und nachverfolgen. In der Geschäftswelt verschaffen Sie sich damit einen wichtigen Vorteil durch Echtzeitdaten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkennen zum Beispiel in Echtzeit, wie viele Artikel auf Lager sind, wer zuletzt bestellt hat oder wie hoch der aktuelle Umsatz ist. Vorteil 3: Integration von Vertriebskanälen und Schnittstellen ERP-Lösungen sind oft flexibel und lassen sich mit anderer benötigter Unternehmenssoftware, Vertriebskanälen und Schnittstellen verbinden. So können Sie nicht nur über Ihren Shop, sondern beispielsweise auch über einen Marktplatz verkaufen – ohne dass es zum Datenchaos im Unternehmen kommt. Viele Systeme auf dem Markt sind zudem automatisch mit einem CRM-System (Customer-Relationship-Management) verknüpft oder bieten anpassbare Module an. Alles zusammen ermöglicht etwa eine bessere Einsicht in Verkaufsprozesse oder eine Abbildung von Lieferketten. Sie erhalten damit eine auf Ihre Anforderungen zugeschnittene Plattform. Vorteil 4: Automatisierung von Prozessen und Zeitersparnis Im Tagesgeschäft von Betrieben zählt jede Minute. Besonders, wenn Sie nicht viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben und viele Aufgaben aus verschiedenen Unternehmensbereichen gleichzeitig bewältigen müssen. Ein Cloud-ERP-System automatisiert wiederkehrende Prozesse und entlastet Sie genau da, wo es zählt. Es verbucht Bestellungen automatisch, erstellt Rechnungen, aktualisiert Lagerbestände und übermittelt Versandaufträge direkt an Dienstleistungsunternehmen. Das spart nicht nur wertvolle Zeit, sondern reduziert auch menschliche Fehler. Diese entstehen zum Beispiel beim Abtippen von Kundendaten oder beim Zuordnen von Zahlungen. Die gewonnene Zeit durch den Einsatz der ERP-Software können Sie als Investition in neue Entwicklungen oder Ihre Kundinnen und Kunden betrachten. Vorteil 5: Optimierte Verwaltung von Waren und Lager Fehlende Produkte, Überverkäufe oder lange liegende Restbestände? Diese kosten Ihr Unternehmen nicht nur Geld, sondern können auch die Zufriedenheit Ihrer Kundinnen und Kunden negativ beeinflussen. Dem ERP-System kommt daher eine besondere Bedeutung im E-Commerce zu. Schließlich unterstützen die Funktionen bei der Verwaltung von Beständen sowie Kunden- und Artikeldaten. Sie können etwa in Echtzeit einsehen, welche Artikel verfügbar sind, wo sie lagern und wann Ihre Mitarbeiter:innen etwas nachbestellen müssen. Selbst den Bestellvorgang können Ihnen ERP-Lösungen abnehmen. Das ERP-System erkennt zudem Verkaufstrends, erstellt automatische Bestellvorschläge und kann sogar Mindest- oder Sicherheitsbestände überwachen. Damit unterstützt es Sie effektiv bei der Ressourcenplanung. Sie vermeiden Out-of-Stock-Situationen, reduzieren Lagerkosten und sorgen für eine lückenlose Warenverfügbarkeit. Dabei ist es egal, ob Sie ein eigenes Lager haben oder einen Dropshipping-Partner nutzen. Vorteil 6: Berichte und Analysen als solide Grundlage für Entscheidungen Verlässliche Daten bilden die Basis guter Entscheidungen in Unternehmen. Ein ERP-System liefert Ihnen tagesaktuelle Berichte und Auswertungen, die Sie direkt in Ihre Entscheidungen einfließen lassen können. Unter anderem bekommen Sie Antworten auf folgende Fragen: Welche Produkte laufen gut? Wo stockt der Verkauf? Wie entwickeln sich Margen, Retouren oder Lagerkosten? Wovon benötigen Sie mehr, wovon weniger? Der Deutsche Digitalverband Bitkom stellte fest, dass nur 6 % der deutschen Unternehmen das Potenzial verfügbarer Daten voll ausschöpfen. Mit einem ERP-System können Sie es ändern. Sie decken Probleme sowie Trends auf und erkennen, wo Sie mit Ihrem E-Commerce-Business stehen. Die Daten bilden die optimale Grundlage für eine Prozessoptimierung, Automatisierung oder zum Entwickeln der besten Lösungen für Herausforderungen. Die Berichte und Analysen können Sie zudem perfekt auf die Anforderungen Ihres Unternehmens anpassen. Vorteil 7: Flexibilität und Funktionen, um Ihr Business zu skalieren Ihr Business wächst oder Sie denken über eine Internationalisierung nach? Unternehmen benötigen nun eine flexible Lösung, die mit ihnen mitwächst. Hier liegt ein weiterer Vorteil von ERP-Systemen. Sie können neue Funktionen, Benutzer:innen oder Schnittstellen flexibel hinzufügen, ohne Ihre komplette Infrastruktur auf den Kopf zu stellen. So bleiben Sie flexibel und die Software passt sich Ihren Anforderungen an – nicht umgekehrt. Vorteil 8: Höhere Zufriedenheit von Kundinnen und Kunden Reibungslose Prozesse können nicht nur bei Mitarbeiterinnen und
Nach dem Bestseller: Wie Sie Ihr Produktsortiment clever ausbaust

Nach dem Bestseller: Wie Sie Ihr Produktsortiment clever ausbauen Nach dem Bestseller: Wie Sie Ihr Produktsortiment clever ausbauen Nach dem Bestseller: Wie Sie Ihr Produktsortiment clever ausbauen Startseite Endlich verkauft sich Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung wie am Schnürchen und ist ein echter Bestseller in Ihrem Portfolio. Die Kund:innen lieben es und Ihre Marktanteile wachsen. Aber was kommt nun? Damit Sie Ihren Unternehmenserfolg weiter ausbauen und sich langfristig gegenüber der Konkurrenz behaupten können, sind clevere Strategien vonnöten. Ein einziger Bestseller sichert Ihnen zwar nicht dauerhaft die Marktposition, hilft Ihnen aber dabei, Ihr Produktportfolio weiterzuentwickeln und auszubauen. In diesem Artikel erhalten Sie daher einige Tipps, mit denen Sie den Weg fürs Markenwachstum und für Produktinnovationen ebnen können – durch eine Portfolioanalyse und durchdachte strategische Entscheidungen! Das Wichtigste auf den Punkt gebracht Unternehmen haben ein Produktportfolio, das sich aus sämtlichen Dienstleistungen und Produkten zusammensetzt. Ein Bestseller hilft bei der Entwicklung einer Produktstrategie, um diese auszubauen. Die größten Vorteile einer Sortimentserweiterung liegen in den Umsatzmöglichkeiten, dem Marktwachstum, einer höheren Kundenzufriedenheit und in einer Streuung des Risikos. Mögliche Herausforderungen sind fehlende Daten für die Planung sowie mangelnde Ressourcen. Unternehmen müssen den richtigen Zeitpunkt für die Erweiterung bestimmen. Sie sollten nur um Produkte erweitern, die zur Marke passen und die richtigen Rahmenbedingungen (z. B. Logistikplanung, ERP-Software) schaffen. Eine Portfolioanalyse mit der BCG-Matrix hilft bei der Bewertung und bei der Steuerung des Portfolios. Zur Sortimentserweiterung bedarf es der richtigen Strategie, gezieltem Marketing sowie einer durchgängigen Steuerung über Echtzeitdaten. Produktportfolio unter der Lupe Jedes Unternehmen baut sich mit der Zeit ein Produktportfolio auf, das aus verschiedenen Produkten und Dienstleistungen besteht. Es ist jedoch alles andere als ein statisches Angebot. Denn es wächst und verändert sich mit jeder Einführung, der Veränderung der Position auf dem Markt oder der Weiterentwicklung des Unternehmens sowie der Anforderungen. Ein Bestseller hilft Ihnen dabei, den Erfolg in Ihrer Branche weiter auszubauen und Strategien für weitere Produkte, Dienstleistungen sowie Marktwachstum zu entwickeln. Vorher müssen Unternehmen sich jedoch damit auseinandersetzen, auf welche Art sie sich einen Überblick verschaffen können. Unter anderem ist eine Unterscheidung in Produkte, Produktlinien und Varianten möglich: Produkte dienen jeweils unterschiedlichen Verwendungszwecken und Anwendungen. Eine Produktlinie hat zwar den gleichen Verwendungszweck, unterscheidet sich jedoch hinsichtlich der Funktionen. Varianten bieten der Kundschaft mehr Möglichkeiten bei der Auswahl (z. B. Farbe, Ausstattung) Das Sortiment eines Unternehmens unterscheidet sich zudem hinsichtlich der Sortimentstiefe und der Sortimentsbreite. Bei einem breiten Sortiment führt ein Unternehmen zahlreiche Produktgruppen nebeneinander. Von einem tiefen Sortiment ist hingegen die Rede, wenn viele Sorten innerhalb einer Warengruppe existieren. Die Vorteile und Herausforderungen der Erweiterung des Produktportfolios Ein Bestseller allein reicht meist nicht aus, damit ein Unternehmen langfristig Marktführer bleibt. Schließlich unterliegen Produkte einem Lebenszyklus. Dieser reicht von der Einführung in den Markt, dem Wachstum, dem Reifeprozess, der Sättigungsphase hin zum Rückgang des Gewinns. Wer als Unternehmen langfristig erfolgreich sein will, muss deshalb früher oder später sein Produktsortiment erweitern. Das bietet viele Chancen – etwa neue Zielgruppen, mehr Umsatzpotenzial und eine stärkere Marktposition. Gleichzeitig bringt die Sortimentsausweitung aber auch Herausforderungen mit sich: von erhöhtem Abstimmungsaufwand bis hin zur Gefahr der Kannibalisierung. Vorteile der Sortimentserweiterung Herausforderungen der Sortimentserweiterung Umsatzsteigerung: Mit mehr Produkten auf dem Markt können Sie den Umsatz Ihres Unternehmens steigern. Mangelnde Ressourcen: Insbesondere jungen Unternehmen fehlt es zu Beginn oft an Ressourcen, um weitere Geschäftseinheiten auszubauen. Die Entwicklung neuer Produkte kann hohe Kosten mit sich bringen. Marktposition stärken: Unternehmen erhalten die Möglichkeit, ihre Position im Marktsegment zu stärken oder neue Märkte zu erobern. Fehlende Daten: Das Marktwachstum und die Strategie der Erweiterung müssen Unternehmen sorgfältig planen. Dafür sind Datengrundlagen und Auswertungen erforderlich, die nicht immer vorliegen. Kundenzufriedenheit: Durch die Entwicklung von Zusatzprodukten oder Erweiterungen können Sie auf Kundenwünsche eingehen und die Erfahrungen Ihrer Kundschaft verbessern. Marktdynamik: Der Markt und die Anforderungen der Kundschaft ändern sich schnell, wodurch Marktführer eine hohe Flexibilität beweisen müssen. Marktwachstum: Wächst Ihr Sortiment, können Ihr Unternehmen und Ihre Marke davon profitieren und eine höhere Bekanntheit sowie einen höheren Marktanteil erlangen. Lagerkapazitäten: Ein E-Commerce-Shop muss die räumlichen Möglichkeiten im Auge behalten und ggf. auf verschiedene Lagerarten setzen. Risikostreuung: Verlassen Sie sich nicht nur auf einen einzigen Bestseller, streuen Sie das Risiko und verteilen Sie es auf die Schultern mehrerer Produkte. So können andere Produkte den Rückgang des Marktanteils oder Umsatz eines anderen auffangen. Wettbewerbsfähigkeit ausbauen: Sie können sich von der Konkurrenz abheben und Ihre Attraktivität für Kundinnen und Kunden ausbauen. Die Herausforderungen und Nachteile sind jedoch keine Gründe, die gegen den Ausbau Ihres Portfolios sprechen. Sie sollten diese in Ihren Strategien jedoch bedenken, um den Weg für das Marktwachstum Ihres Unternehmens zu ebnen. Schritt-für-Schritt-Anleitung: Erweiterung des Produktportfolios Bevor Sie direkt zur Produktion neuer Produkte springen, sollten Sie das Wachstum des Portfolios gründlich planen und vorbereiten. Beantworten Sie daher relevante Fragen zum Unternehmen, zur Marke und zum Marktwachstum. Zudem sollten Sie wichtige Kennzahlen und Ihre Zielgruppe unter die Lupe nehmen. Eine Portfolioanalyse hilft Ihnen anschließend dabei, eine Strategie festzulegen und sich zu positionieren. Doch auch das Marketing sowie das Management Ihres Sortiments tragen zum künftigen Erfolg auf dem Markt bei. Wie dies in der Praxis funktioniert? Wir haben für Sie einen praktischen Leitfaden mit einigen Beispielen zusammengestellt. Schritt 1: Wichtige Fragen und strategische Entscheidungen Auch Marktführer haben klein angefangen. Und zu Beginn sollten Unternehmen sich mit einigen entscheidenden Fragen auseinandersetzen. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um das Sortiment zu erweitern? Sie fragen sich, wann der Zeitpunkt für den Ausbau Ihres Marktanteils gekommen ist? Dies hängt von mehreren Faktoren ab: Ihr Unternehmen sollte stabil sein und nötige Ressourcen aufbringen können. Auf dem Markt besteht eine Nachfrage oder Ihr Produkt deckt einen Bedarf. Die Erweiterung Ihres Produktsortiments stärkt Ihren Marktanteil und wirkt sich positiv auf Ihre Position aus. Die Wettbewerbssituation ist günstig, da die Konkurrenz eine Angebotslücke hat. Ihr Bestseller sollte sich daher möglichst nicht in der Phase des Rückgangs befinden, da in dieser Zeit weniger Ressourcen zur Verfügung stehen. Fragen Sie sich zudem, ob die Erweiterung wirklich sinnvoll ist und einem langfristigen Wachstum am Markt dient, oder ob Sie nur erweitern, weil Sie müssen. Welche Produkte passen zu
Tipps & Tools für das Cashflow-Management

Startseite Die finanzielle Situation eines Unternehmens zeigt nicht nur, ob aktuell Rechnungen bezahlt werden können – sie ist auch ein Spiegel der wirtschaftlichen Stabilität und Zukunftsfähigkeit. Umso wichtiger ist es, den Überblick zu behalten. Genau hier kommt das Cashflow-Management ins Spiel. Was genau steckt hinter dem Begriff? Warum sollten sowohl Start-ups als auch etablierte Unternehmen auf ein professionelles Cashflow-Management setzen? In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Vorteile, Aufgaben und Tools, die Ihnen dabei helfen, Zahlungsströme aktiv zu steuern. Außerdem zeigen wir, wie sich der Cashflow berechnen lässt – und geben Ihnen praktische Tipps für mehr finanzielle Kontrolle an die Hand. Cashflow-Management einfach erklärt Der Cashflow (auch Cash-Flow oder Geldfluss genannt) ist eine wichtige Kennzahl. Er zeigt, welche Ein- und Auszahlungen ein Unternehmen in einer bestimmten Periode getätigt hat. Er hat daher einen großen Einfluss auf die Liquidität, die Rentabilität und die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens. Im Gegensatz dazu beschäftigt sich das Cash Management mit der Überwachung und Steuerung der finanziellen Mittel (Cash). Es umfasst die Planung, Steuerung und Optimierung der Zahlungsströme. Ziel des Finanzmanagements ist es, Engpässe zu vermeiden und die finanzielle Stabilität im Unternehmen zu sichern. In der Praxis können vier Arten von Cashflows unterschieden werden: Die vier Arten von Cashflow Operativer Cashflow Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit – auch operativer Cashflow genannt – umfasst alle liquiden Mittel, die aus dem Kerngeschäft eines Unternehmens generiert werden. Dazu gehören zum Beispiel Einnahmen aus dem Verkauf von Waren oder der Erbringung von Dienstleistungen. Investitions-Cashflow Dieser Teil des Cashflows zeigt Ihnen alle Zahlungsflüsse im Zusammenhang mit Investitionen – z. B. in Immobilien, Anlagegüter, Maschinen oder Finanzanlagen. Anhand dieser Kennzahl können Sie bewerten, ob Investitionen sinnvoll waren und mit Ihren Unternehmenszielen im Einklang stehen. Finanzierungs-Cashflow Hier werden die Zahlungsströme im Zusammenhang mit der Finanzierung Ihres Unternehmens erfasst. Dazu gehören z.B. Kapitalzuflüsse durch Kredite oder Ausgaben durch Dividendenausschüttungen. Gesamter Cashflow Addieren Sie den operativen, investiven und finanzierungsbezogenen Cashflow, erhalten Sie den Gesamt-Cashflow. Diese Gesamtbetrachtung zeigt Ihnen, wie sich Ihr finanzieller Handlungsspielraum in der betrachteten Periode verändert hat. Warum ist ein Cashflow-Management für Unternehmen so wichtig? Mit einer guten Finanzplanung haben Sie Ihre Bankkonten im Blick, wissen, wie viel Kapital Ihnen zur Verfügung steht und können offene Forderungen pünktlich begleichen. Doch ein funktionierendes Cashflow-Management kann noch viel mehr leisten. Es bringt zahlreiche Vorteile mit sich – und schützt Sie gleichzeitig vor Risiken, die ohne ein gezieltes Management auftreten können. Die Vorteile des Cashflow-Managements Die folgenden Vorteile zeigen, warum dem Cashflow-Management besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte: Liquiditätssicherung Um alle Kosten zu decken und Verbindlichkeiten nachzukommen, müssen stets ausreichend liquide Mittel im Unternehmen verfügbar sein. Durch ein strukturiertes Cashflow-Management behalten Sie den Überblick über Einnahmen und Ausgaben, können Engpässe frühzeitig erkennen und Ihre Zahlungsfähigkeit dauerhaft sicherstellen. Fundierte Entscheidungen Auf Basis Ihrer Cashflow-Daten und Prognosen können Sie fundierte Entscheidungen für Ihr Unternehmen treffen – z. B. Investitionen bewerten, Szenarien durchrechnen oder Liquiditätsentwicklungen simulieren. Auch gegenüber Banken ist ein professionelles Cashflow- Management von Vorteil: Die Ergebnisse ermöglichen es den Banken, die Liquidität und finanzielle Stabilität besser einzuschätzen, was sich oft positiv auf die Kreditwürdigkeit auswirkt. Unternehmenswachstum Ein stabiler Cashflow schafft Vertrauen – intern wie extern. Unternehmen mit solider Liquiditätsplanung haben bessere Chancen auf Eigen- oder Fremdkapital, können schneller Investitionen tätigen und sind dadurch in der Lage, nachhaltig zu wachsen. Risikosteuerung Ein negativer Cashflow kann schnell zur Herausforderung werden: geringere Handlungsfähigkeit, eingeschränktes Wachstum und in Krisenzeiten sogar Zahlungsunfähigkeit. Mit kontinuierlicher Überwachung und Steuerung bauen Sie finanzielle Resilienz auf – und machen Ihr Unternehmen krisenfest. Die Folgen eines fehlenden oder falschen Cash-Flow-Managements Ohne funktionierendes Cashflow-Management riskieren Sie geringe Liquidität, unübersichtliche Finanzströme und im schlimmsten Fall Zahlungsausfälle. Oft fehlt es dann an Transparenz – über Kosten, offene Forderungen, Bankkontostände oder Zahlungsbelege. Das Problem: Eine schlechte Liquiditätslage wirkt sich auch auf die Außenwirkung Ihres Unternehmens aus. Banken könnten Ihre Kreditwürdigkeit in Frage stellen und Finanzierungsanträge ablehnen. Mit weniger Kapital sinken dann Ihre Entwicklungs- und Innovationsmöglichkeiten – was langfristig das Wachstum bremst. Gerade bei Marktveränderungen oder in Krisenzeiten kann dies gravierende Folgen haben: Unternehmen ohne Cashflow-Management geraten schnell ins Hintertreffen und verlieren an Wettbewerbsfähigkeit. Cashflow-Management in der Praxis: Aufgaben und Tipps Zum Cashflow-Management (auch: Cash-Management) gehören das Erfassen aller Einnahmen und Ausgaben, die Berechnung wichtiger Kennzahlen, die Planung, Prognose und Optimierung der Geldflüsse. Hier erfahren Sie, wie Sie dabei Schritt für Schritt vorgehen. Einnahmen und Ausgaben erfassen Die Grundlage für jedes Cash-Management ist die vollständige Erfassung sämtlicher Ein- und Auszahlungen. Halten Sie deshalb jede Rechnung, Verbindlichkeit und Einnahme systematisch fest – auch geplante Ein- und Ausgaben gehören in Ihre Übersicht. So schaffen Sie die Basis für Prognosen und Auswertungen. Cashflow-Berechnung: Überblick über die Methoden Bevor Sie den Cashflow optimieren können, müssen Sie ihn berechnen. Dafür stehen Ihnen zwei gängige Methoden zur Verfügung: Indirekte Cashflow-Berechnung Diese Methode ist in der Praxis weit verbreitet, da sie schneller durchführbar ist – besonders, wenn Sie bereits über eine Gewinn- und Verlustrechnung verfügen. Als Grundlage dient der Jahresüberschuss, ohne dass einzelne Cashflow-Bewegungen notwendig sind. Mit dieser Methode können Unternehmen mit der folgenden Formel die verschiedenen Arten des Cashflows berechnen: Indirekter Cashflow = Jahresüberschuss – nicht zahlungswirksame Erträge + nicht zahlungswirksame Aufwendungen Was unter anderem zu den nicht zahlungswirksamen Erträgen und Aufwendungen gehört, kann der folgenden Tabelle entnommen werden: Nicht zahlungswirksame Erträge Nicht zahlungswirksame Aufwendungen Zuschreibungen Abschreibungen Minderung der Rücklage Erhöhungen der Rückstellungen Bestandserhöhungen an Erzeugnissen Bestandsminderungen an Erzeugnissen Auflösung von Rückstellungen Außerordentliche Aufwendungen u. a. u. a. Direkte Cashflow-Berechnung Die direkte Berechnung ist zwar deutlich transparenter und detaillierter, ohne eine Software jedoch sehr aufwendig, da Sie alle tatsächlichen Posten erfassen müssen. Für die Berechnung werden konkrete Ein- und Ausgaben herangezogen. Direkter Cashflow = Zahlungswirksame Erträge – Zahlungswirksame Aufwendung Unter anderem gelten folgende Erträge und Aufwendungen von Unternehmen als zahlungswirksam: Zahlungswirksame Erträge (Einzahlungen) Zahlungswirksame Aufwendungen (Auszahlungen) Kreditaufnahme Investitionen Eigenkapitaleinlage Eigenkapitalentnahme Kundenzahlungen Personalkosten Desinvestitionen Miete Sonstige Einzahlungen Tilgung von Krediten u. a. u. a. Cashflow planen & Prognosen erstellen Durch die Cashflow-Planung können Unternehmen Maßnahmen entwickeln und umsetzen, um auch künftig die Liquidität zu sichern. Hier verbergen sich gleich mehrere Aufgaben. Unternehmen müssen Vorhersagen für künftige
Die besten E-Commerce-Systeme für Startups und KMUs in 2026

Startseite Der E-Commerce-Markt hat sich längst zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Mit rund 20% Anteil am gesamten Einzelhandel und einem globalen Volumen von über 6 Billionen US-Dollar bietet der Online-Handel enormes Wachstumspotenzial – besonders für Startups und kleine bis mittlere Unternehmen. Diese Dynamik macht den Einstieg in den E-Commerce zu einer vielversprechenden Geschäftsstrategie. Doch gerade für Startups und KMUs birgt der digitale Handel spezifische Herausforderungen: Die begrenzte Kapitalausstattung erfordert kosteneffiziente Lösungen, fehlende Spezialkenntnisse machen benutzerfreundliche Systeme notwendig, und der Wettbewerbsdruck zwingt zu schnellen Markteinführungen. Gleichzeitig müssen wachstumsorientierte Unternehmen ihre Prozesse von Anfang an skalierbar gestalten, um mit steigenden Bestellzahlen nicht in operative Engpässe zu geraten. Vor diesem Hintergrund wird die Wahl des richtigen E-Commerce-Systems zur Weichenstellung für Ihren Geschäftserfolg. Eine passende Plattform vereinfacht nicht nur den Markteintritt, sondern schafft auch das Fundament für langfristiges Wachstum. Zu früh an Grenzen zu stoßen oder zu viel in unnötige Funktionalitäten zu investieren – beides kann für junge Unternehmen existenzbedrohend sein. Im folgenden Beitrag stellen wir Ihnen die besten E Commerce Plattformen vor und helfen Ihnen, die richtige Entscheidung für Ihr Business zu treffen. Welche Kriterien sollten Sie bei der Auswahl des optimalen E-Commerce-Plattform beachten? Entscheidend für die Beantwortung dieser Frage ist, welche Grundfunktionen bereits im Standardumfang enthalten sind: Produktverwaltung, Zahlungsabwicklung, Versandoptionen und Bestandsmanagement gehören zum Minimum. Darüber hinaus sollten Sie analysieren, wie flexibel sich das System durch Plugins und Erweiterungen an Ihr Online Business anpassen lässt. Das ideale E-Commerce-System sollte perfekt zu Ihrem spezifischen Geschäftsmodell passen. Verkaufen Sie physische oder digitale Produkte? Benötigen Sie B2B-Funktionen oder Abo-Modelle? Je spezifischer Ihre Anforderungen, desto wichtiger wird die Erweiterbarkeit des Systems. Kosten-Nutzen-Verhältnis: Anfangsinvestition vs. laufende Kosten Die Kostenstruktur verschiedener E-Commerce-Lösungen unterscheidet sich erheblich. Open-Source-Systeme wie WooCommerce sind zwar kostenfrei nutzbar, erfordern jedoch Ausgaben für Hosting, Premium-Plugins und gegebenenfalls Entwickleraufwand. SaaS-Lösungen wie Shopify bieten hingegen ein Abo-Modell mit monatlichen Gebühren zwischen 30 und 300 Euro, wobei häufig Transaktionsgebühren hinzukommen. Für Ihre Entscheidung sollten Sie nicht nur die initiale Investition betrachten, sondern die Gesamtkosten über einen mittelfristigen Zeitraum von 2-3 Jahren kalkulieren. Berücksichtigen Sie dabei auch versteckte Kosten wie Zahlungsgebühren, Premium-Templates oder notwendige Integrationen. Benutzerfreundlichkeit und technischer Support Ein intuitiv bedienbares System spart Zeit und reduziert Einarbeitungsaufwand – besonders wichtig für kleine Teams ohne IT-Spezialist:innen. Achten Sie auf eine übersichtliche Admin-Oberfläche und moderne E-Commerce Funktionen wie Drag-and-Drop-Editoren. Ebenso entscheidend ist die Qualität des technischen Supports: Während kostenpflichtige Plattformen oft 24/7-Support bieten, sind bei Open-Source-Lösungen Community-Foren oder kostenpflichtige Unterstützung von Expert:innen die Regel. Evaluieren Sie auch die Verfügbarkeit von Dokumentation, Video-Tutorials und Schulungsangeboten, die Ihnen bei der Einarbeitung helfen können. Skalierbarkeit für zukünftiges Wachstum im Online-Shop Der größte Fehler bei der Auswahl einer Online-Shop-Software liegt oft darin, zukünftige Anforderungen nicht mitzudenken. Ein System, das bei 10 Bestellungen am Tag reibungslos läuft, kann bei 500 schnell an seine Grenzen stoßen. Prüfen Sie daher, wie die Plattform mit steigenden Besucherzahlen, wachsenden Produktkatalogen und höheren Transaktionsvolumina umgeht. Cloud-basierte Lösungen bieten hier oft Vorteile durch flexible Ressourcenzuweisung. Ebenso wichtig: Unterstützt das System mehrere Sprachen, Währungen und internationale Zahlungsmethoden, falls eine Expansion ins Ausland geplant ist? Die richtige Balance zwischen sofortigem Nutzen und langfristiger Entwicklungsfähigkeit zu finden, ist der Schlüssel zu einer nachhaltigen E-Commerce-Strategie. Marktübersicht: Die besten E-Commerce-Plattformen im Vergleich Der E-Commerce-Markt bietet eine Vielzahl an Lösungen – sowohl umfangreichen Enterprise-Plattformen als auch kostenlosen Open-Source-Shopsysteme. Um Ihnen die Orientierung zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Systeme anhand zentraler Kriterien verglichen. Stand der Preisinformationen: Mai 2025 Skala: Gering – Begrenzt – Mittel – Hoch – Sehr hoch – Exzellent System Funktionsumfang Komplexität Performance Skalierbarkeit Preismodell Optimale Unternehmensgröße WooCommerce Hoch Gering Mittel Begrenzt Kostenlos (+ Hosting) Einsteiger:innen bis mittelgroß (bis ~500 Produkte) Shopify Mittel Mittel Hoch Hoch Ab 25€/Monat Kleine bis mittelgroße Shops Shopware Sehr hoch Hoch Hoch Sehr hoch Ab 600€/Monat Mittelgroß bis groß Magento/Adobe Commerce Sehr hoch Sehr hoch Hoch Exzellent Open Source oder Enterprise Mittelgroß bis Enterprise PrestaShop Hoch Mittel Hoch Hoch Kostenlos (+ Hosting) Kleine bis mittelgroße Shops BigCommerce Hoch Mittel-hoch Sehr hoch Sehr hoch Ab 30€/Monat Mittelgroß bis groß Oxid Hoch Sehr hoch Sehr hoch Sehr hoch Lizenzmodell Mittelgroß bis groß WooCommerce: Die flexible Lösung für Einsteiger:innen Das umfangreiche WordPress Plugin ist eines der meistgenutzten E-Commerce-Systeme weltweit mit einem beeindruckenden Anteil von über 20% aller Online-Shops. Dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr. Als Plugin für das WordPress-Content-Management-System (CMS) verbindet WooCommerce die Leistungsfähigkeit eines vollwertigen Shopsystems mit der Benutzerfreundlichkeit einer bekannten Oberfläche – ein klarer Vorteil für alle, die bereits mit WordPress vertraut sind. Vorteile: Kosteneffizienz und WordPress-Integration Der offensichtlichste Pluspunkt ist der Preis: WooCommerce selbst ist komplett kostenlos. Sie zahlen lediglich für das Hosting (oft nur 2-3 Euro monatlich) und optional für Premium-Erweiterungen. Diese Kostenstruktur macht die E-Commerce Software besonders attraktiv für Startups mit begrenztem Budget. Die nahtlose Integration in WordPress eröffnet zudem erhebliche Synergien: Sie können Content-Marketing und Verkauf auf einer Plattform vereinen und von den SEO-Vorteilen profitieren, die WordPress bietet. Auch bestehende WordPress-Websites lassen sich ohne Neustart in einen funktionalen Online-Shop verwandeln. Die Installation und Grundeinrichtung gelingt selbst technischen Neulingen in etwa fünf Minuten – ein entscheidender Vorteil gegenüber komplexeren Systemen. Die mobile Optimierung ist ebenfalls bemerkenswert gut, was angesichts des Mobile-Commerce-Anteils ein wichtiges Kriterium darstellt. Umfangreiche Plugin-Bibliothek für individuelle Anpassungen Die wahre Stärke von WooCommerce liegt in seinem Ökosystem: Tausende von Plugins und Themes ermöglichen nahezu unbegrenzte Anpassungsmöglichkeiten. Von erweiterten Produktfunktionen über Zahlungsgateways bis hin zu Marketing-Tools – für praktisch jede Anforderung existiert eine Erweiterung. Diese Flexibilität erlaubt es Ihnen, Ihren Online-Shop perfekt an Ihr Geschäftsmodell anzupassen und ihn mit dem Wachstum Ihres Unternehmens Schritt für Schritt zu erweitern. Die Anpassbarkeit erstreckt sich auch auf das Design: Zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige Themes garantieren einen professionellen Auftritt. Da WooCommerce vollständig Open Source ist, können Sie bei Bedarf jeden Aspekt des Shops durch individuelle Programmierung modifizieren – eine Option, die proprietäre Systeme oft nicht bieten. Wann WooCommerce die richtige Wahl ist (und wann nicht) WooCommerce eignet sich ideal für Einsteiger:innen und kleine bis mittlere Shops mit bis zu 500 Produkten. Besonders wenn Sie bereits WordPress nutzen, Content-Marketing betreiben oder mit begrenztem Budget starten, bietet die Plattform ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die wichtigsten E-Commerce KPIs, die Sie tracken sollten (mit Formeln und Beispielen)

Startseite Jeder Online-Shop macht den Erfolg des Unternehmens an bestimmten Kennzahlen wie Umsatz oder Gewinn fest. Doch es gibt viel mehr KPIs im E-Commerce, die Online-Händler:innen im Blick behalten müssen. Denn wer die richtigen Kennzahlen heranzieht, versteht besser, wo das Business steht und welche Maßnahmen tatsächlich zum Ziel führen können. In diesem Artikel verraten wir Ihnen, welche E-Commerce Kennzahlen besonders relevant sind, wie Sie sie berechnen und wie Sie sie verbessern können. Mit den richtigen Zahlen halten Sie das Steuer Ihres Unternehmens immer fest im Griff! Das Wichtigste in Kürze Key Performance Indicators (KPIs) helfen einem E-Commerce-Business, einen Überblick über das eigene Geschäft und die gesamte Customer Journey zu erhalten. Durch die Analyse der Daten können Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen und die Zielerreichung steuern. In der E-Commerce Branche spielen neben Umsatz und Gewinn unter anderem folgende KPIs eine wichtige Rolle: Customer Lifetime Value, ROI, Conversion Rate, Retourenquote, Average Order Value und Bounce Rate. Sie können jede Kennzahl berechnen und durch gezielte Maßnahmen verbessern. Moderne Software und ERP-Systeme wie von collana diva now liefern Ihnen alle wichtigen Kennzahlen in Echtzeit und erleichtern so das Tagesgeschäft. Was sind die 10 wichtigsten E-Commerce KPIs? Die 10 wichtigsten KPIs, die Sie in Ihrem Online-Shop erheben sollten, sind: Conversion Rate, Click through Rate, Average Order Value, Retourenquote, Customer Lifetime Value, Customer Acquisition Costs, Return on Investment, Kundenbindungsrate, Cart-Abandonment-Rate und die Bounce Rate. Es handelt sich um KPIs, die den Erfolg, die Performance und die Kundenzufriedenheit Ihres Shops bewerten. Sie lassen sich untergliedern in Verkaufs-KPIs, die mit dem Umsatz und den Bestellungen zusammenhängen, Marketing-KPIs, Kunden-KPIs sowie Performance-Kennzahlen Ihres Webshops. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese berechnen und verbessern können. 1. Conversion Rate (CR) Für viele Unternehmen zählt die CR zum wichtigsten KPI im E-Commerce. Die Kennzahl zeigt Ihnen, wie viele Besucher:innen in Ihrem Online-Shop eine gewünschte Aktion ausführen, in der Regel einen Kauf. Sie misst also, wie gut Ihr Shop aus Interessent:innen zahlende Kund:innen macht. Eine niedrige Conversion Rate bedeutet, dass zwar viele Menschen Ihren Shop besuchen, aber nur wenige etwas kaufen. Eine hohe Conversion Rate belegt Ihren Erfolg als Online-Händlerin oder Händler. Wie berechnen Sie die Conversion Rate? Formel CR = (Anzahl der Conversions : Anzahl an Besucher) x 100 Beispiel Ihre Website hatte im vergangenen Monat 4.000 Besucher:innen, von denen 200 einen Kauf tätigten. CR = (200 : 4.000) x 100 = 5 % Wie können Sie die Conversion Rate im E-Commerce verbessern? Für die Conversion Rate Optimierung müssen Sie den Einkaufsprozess für Ihre Kundinnen und Kunden so einfach und angenehm wie möglich gestalten. Sorgen Sie auf der Website für eine klare und übersichtliche Produktdarstellung mit guten Bildern. Achten Sie im Shop auf präzise Beschreibungen und ehrliche Bewertungen. Optimieren Sie den Checkout-Prozess und passen Sie ihn für mobile Anwendungen an. Bieten Sie mehrere Zahlungsmethoden an, damit Kundinnen und Kunden frei wählen können. Verwenden Sie, wenn vorhanden, Zertifikate und Gütesiegel, um das Vertrauen der Kundinnen und Kunden zu gewinnen. Seien Sie transparent hinsichtlich Angaben zum Versand, zur Rückgabe und Co. Schaffen Sie Kaufanreize durch Angebote und Rabattaktionen. Bereits kleine Maßnahmen können den KPI verbessern. Übrigens lag die Conversion Rate in Deutschland laut eCommerceDB im Jahr 2024 bei durchschnittlich 3,3 %. 2. Click through Rate (CTR) Dieser KPI erhebt, wie viele Menschen auf einen Link oder eine Anzeige klicken, nachdem sie diese gesehen haben. Sie misst also, wie gut Ihr Online-Marketing die Aufmerksamkeit Ihrer Kundinnen und Kunden weckt und ob Ihre Botschaft zum Handeln anregt. Ist die CTR eines E-Commerce-Geschäfts niedrig, erregen Sie wenig Aufmerksamkeit. Ein hoher KPI zeigt hingegen, dass Ihre Kampagne ihr Ziel erreicht und Besucher:innen auf die Website zieht. Wie berechnen Sie die Click through Rate? Formel CTR = (Anzahl an Klicks : Anzahl an Impressionen) x 100 Beispiel Ihre Anzeige wurde 8.000 Mal eingeblendet und 200 Menschen haben diese angeklickt. CTR = (200 : 8.000) x 100 = 2,5 % Wie können Sie die Click through Rate im E-Commerce verbessern? Um diesen E-Commerce KPI zu verbessern, müssen Sie Anzeigen besser auf Ihre Zielgruppe abstimmen und attraktiver gestalten. Verwenden Sie klare, ansprechende Call-to-Actions. Nutzen Sie hochwertige Bilder oder Videos, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Testen Sie verschiedene Anzeigenformate und Botschaften (A/B-Tests). Führen Sie eine Analyse Ihrer Zielgruppe durch und finden Sie heraus, was diese anspricht. Binden Sie Social-Proof-Elemente ein. Eine Studie von Wordstream zeigt, dass der KPI in der Branche bei durchschnittlich 2,69 % (Google Ads Suchnetzwerk) bzw. 0,51 % (Google Ads Displayanzeige) liegt. Ein guter Wert bewegt sich zwischen 2 und 3 %. Je höher, desto besser. 3. Average Order Value (AOV) Der AOV ist ein KPI, der angibt, wie hoch der durchschnittliche Warenkorbwert in Ihrem Online-Shop ist. Mit anderen Worten: Wie viel geben Ihre Kundinnen und Kunden im Durchschnitt aus? Ein hoher AOV zeigt, dass Käufer:innen bereit sind, mehr Geld pro Bestellung auszugeben, was sich positiv auf die Profitabilität auswirkt. Ein niedriger Wert deutet auf mehrere kleine Einkäufe hin. Wie berechnen Sie den Average Order Value? Formel AOV = Gesamtumsatz : Anzahl der Bestellungen Beispiel Ihr Shop generiert 50.000 € Umsatz, bei 800 Bestellungen. AOV = 50.000 : 800 = 62,5 € Wie können Sie die AOV im E-Commerce verbessern? Verbessern Sie den KPI, indem Sie für bessere Kaufanreize sorgen, damit Käufer:innen mehr Produkte kaufen. Bieten Sie im Warenkorb passende Zusatzprodukte an („Kundinnen und Kunden kauften auch …“). Zeigen Sie höherwertige Alternativen oder Premium-Versionen an. Setzen Sie den Schwellenwert für den kostenlosen Versand bewusst etwas höher, um Warenkörbe mit einem höheren Wert zu fördern. Gewähren Sie Rabatte bei einem höheren Bestellwert. Bieten Sie Produkt-Bundles auf Ihrer Seite an. Welcher Wert jedoch gut ist, hängt von Ihren Zielen, Produkten und Ihrer Zielgruppe ab. 4. Retourenquote (RQ) Retouren können im Unternehmen zu hohen Kosten führen und sind ein Indikator für die Kundenzufriedenheit. Mit der Retourenquote (RQ) können Sie nachverfolgen, wie viele Bestellungen zurückkommen. Eine hohe RQ bedeutet, dass viele Käufer:innen nicht zufrieden sind, beispielsweise mit der Passform oder der Qualität, oder dass ihre Erwartungen nicht erfüllt wurden. Eine niedrige Quote bedeutet hingegen, dass Ihre Produkte den
ERP für Fashion: Worauf Mode- und Textilhändler bei der Systemwahl achten sollten
Startseite Für Onlineshops aus Mode, Bekleidung und Textil spielt die Wahl der ERP-Software eine besondere Rolle. Die Geschäftsprozesse bergen von der Beschaffung bis zur Retoure Herausforderungen, die es in dieser Häufung in kaum einer anderen E-Commerce-Branche gibt. Ein generalistisches System bildet diese Prozesse selten ohne teures Customizing ab. Eine branchenspezifische Lösung wie collana diva now bringt sie dagegen von Anfang an mit. Dieser Beitrag zeigt, welche Anforderungen Fashion-Unternehmen an ihr ERP stellen sollten und wie ein spezialisiertes Cloud-ERP sie erfüllt. Vier Herausforderungen prägen den Fashion-E-Commerce Hohe Retourenquote. Fashion und Accessoires verzeichnen die höchsten Retourenquoten im Onlinehandel. Laut der aktuellen EHI-Erhebung liegt die Quote bei fast jedem vierten Modehändler zwischen 36 und 50 Prozent, einzelne Händler liegen darüber. Jede Rücksendung durchläuft Wareneingang, Prüfung, Wiedereinlagerung und Gutschrift. Ohne durchgängige Prozesse frisst das Marge und Personalzeit. Komplexe Warenwirtschaft. Kollektionen wechseln mehrmals im Jahr. Jeder Artikel existiert in Größen, Farben und Schnitten. Ohne Echtzeitdaten entstehen Überbestände am Saisonende oder Fehlbestände im Abverkauf. Beides kostet Geld: Überbestände binden Kapital, Fehlbestände kosten Umsatz. Sensible Kundendaten. Im ERP laufen Daten aus Vertrieb, CRM und Finanzbuchhaltung zusammen. Diese Daten müssen Sie vor unbefugtem Zugriff schützen. Rollenkonzepte, Verschlüsselung und ein verlässlicher Cloud-Betrieb gehören deshalb zu den Auswahlkriterien. Auftrags-Peaks. Black Friday, Sale-Phasen und Kollektionsstarts erzeugen Bestellspitzen. Systeme, die dafür nicht ausgelegt sind, werden langsam oder fallen aus. Das trifft den Shop genau dann, wenn der Umsatz am höchsten wäre. Branchenspezifisch oder generalistisch: der Vergleich Fashion-Unternehmen profitieren von einer Lösung, die für ihre Branche entwickelt wurde. Der Vergleich zeigt die Unterschiede. Kriterium collana diva now Branchenübergreifende ERPs Branchenfokus Entwickelt für E-Commerce-Unternehmen Allgemeine Ausrichtung ohne branchenspezifische Prozesse E-Commerce-Module Integriert, u. a. Labelport und collana pay (Multi-PSP-Hub) Selten Retourenmanagement Integrierte Prozesse für hohe Rücksendequoten Standardprozesse, die häufig Anpassungen erfordern Artikelvielfalt Variantenfähig Oft nur durch Customizing Implementierungsdauer 8 bis 12 Wochen (projektabhängig) Anbieterabhängig, 3 bis 36 Monate sind nicht unüblich Basis-ERP Microsoft Dynamics 365 Business Central Häufig Eigenentwicklung Bereitstellung Cloud-native Anbieterabhängig, oft On-Premise Mandantenfähigkeit Ja Anbieterabhängig Microsoft-365-Anbindung Voll integriert Über Apps und Schnittstellen Business Intelligence Über Microsoft Power BI, direkt aus Business Central Über Apps und Schnittstellen Wie sich collana diva now gegen einzelne Wettbewerber schlägt, zeigen unsere Vergleiche mit Xentral, weclapp, Odoo und SAP Business One. So individuell wie Ihre Kollektion Kein Fashion-Unternehmen gleicht dem anderen. Verkaufen Sie ausschließlich online, betreiben Sie zusätzlich ein Ladengeschäft oder expandieren Sie international? collana diva now wächst mit Ihrem Geschäftsmodell mit. Das bedeutet für Sie: Sie nutzen genau die Funktionen, die Ihr Geschäft braucht. Optionale Module ergänzen den Standard. Das System ist mandantenfähig und eignet sich für Multi-Brand- und Multi-Shop-Modelle. Die Abläufe passen sich Ihren Prozessen an, vom Einkauf bis zur Retourenabwicklung. Die cloudbasierte Bereitstellung kommt dazu. Sie skalieren jederzeit, wenn Sortiment, Vertriebskanäle oder Bestellvolumen wachsen, ohne eigene Server zu betreiben. Peaks und Retouren im Griff Aktionstage und Kollektionsstarts erzeugen Bestellspitzen und mehr Rücksendungen zugleich. collana diva now ist dafür ausgelegt: Sie sehen Lager, Bestellungen und Retouren in Echtzeit. Das System steuert Lagerbestände automatisch, auch bei Lastspitzen. Automatisierte Workflows beschleunigen die Auftragsabwicklung. Die Cloud-Architektur hält die Performance auch bei hohem Bestellaufkommen stabil. Bei Fragen unterstützt Sie unser Support kurzfristig. In drei Schritten zum Go-Live Der Weg zur produktiven ERP-Software folgt einem erprobten Ablauf: Beratung. Wir klären Ihre Anforderungen, führen eine Live-Demo vor und prüfen gemeinsam, wie collana diva now zu Ihrem Geschäftsmodell passt. Implementierung. Nach dem Kick-off folgt das Onboarding. Wir migrieren Ihre Daten und legen Userprofile, Belege, Module und Schnittstellen an. Die Implementierung dauert projektabhängig 8 bis 12 Wochen. Go-Live. Wir begleiten Sie beim Start, bis alle Prozesse rund laufen. Die wichtigsten Funktionen für Fashion-Unternehmen collana diva now deckt die Kernprozesse im Mode-E-Commerce ab: Individuelle Kundenkampagnen auf Basis der CRM-Daten Automatisierte Auftragsabwicklung und Orderprozesse Multi-Channel-Management mit Webshop-Anbindung Kanalübergreifendes Marketing mit gezielten Preisstrategien Integriertes Retourenmanagement für hohe Rücksendequoten Wie das in der Praxis aussieht, zeigt der Modehändler Atelier Goldner Schnitt: Das Unternehmen steuert seine Omnichannel-Prozesse mit collana diva, der Lösung für den gehobenen Mittelstand aus derselben Produktfamilie. Zur Case Study Häufige Fragen zu collana diva now Für welche Unternehmen eignet sich collana diva now? collana diva now eignet sich für Start-ups sowie kleine und mittelständische Unternehmen im E-Commerce. Dazu zählen Mode-, Bekleidungs- und Textilhändler, die über einen Onlineshop verkaufen. Lässt sich eine PLM-Software anbinden? Ja, über die offenen Schnittstellen von Microsoft Dynamics 365 Business Central lassen sich externe Systeme wie PLM-Lösungen anbinden. Welche Anbindung für Ihr Setup passt, klären wir in der Beratung. Eignet sich collana diva now für Unternehmen, die im Ausland agieren? Ja, das System ist mandantenfähig und mehrsprachig nutzbar. Internationale Shops, mehrere Marken und verschiedene Währungen bilden Sie in einer Umgebung ab. Wie hilft collana diva now bei hohem Retourenaufkommen? Das Retourenmanagement ist in die Warenwirtschaft integriert. Rücksendungen durchlaufen definierte Prozesse von der Anmeldung über die Prüfung bis zur Wiedereinlagerung und Gutschrift. Sie sehen den Status jeder Retoure in Echtzeit. Was kostet collana diva now? Die Kosten hängen von Nutzerzahl, Modulen und Mandanten ab. In einem unverbindlichen Gespräch kalkulieren wir das Preismodell für Ihr Szenario. Worin unterscheidet sich collana diva now von Xentral? Die größten Unterschiede liegen in der Microsoft-Basis, dem integrierten Zahlungs-Hub collana pay, dem integrierten LabelPort, der persönlichen Betreuung und dem Wachstumspfad auf collana diva. Effiziente Abläufe, volle Transparenz und weniger manueller Aufwand: collana diva now bringt die Prozesse mit, die Fashion-Unternehmen für ihr Wachstum brauchen. Schnell einsatzbereit, flexibel skalierbar und in der Cloud jederzeit verfügbar. Diesen Artikel teilen X LinkedIn Facebook WhatsApp Unsere neusten News Starten Sie mit collana diva now Sie wollen mehr erfahren? Vereinbaren Sie eine kostenlose Live-Demo und sprechen Sie mit uns über Ihre Anforderungen.
weclapp Alternative für den E-Commerce: collana diva now im Vergleich

Startseite weclapp gehört zu den etablierten Cloud-ERP-Systemen im deutschen Mittelstand und deckt viele Branchen ab. Genau darin liegt für manche Onlinehändler die Grenze: Ein branchenübergreifendes System bildet E-Commerce-Prozesse universell ab, aber selten in der Tiefe, die wachsende Shops bei Retouren, Multichannel und Kampagnen-Spitzen brauchen. Eine spezialisierte Alternative ist collana diva now, unsere ERP-Lösung für den Onlinehandel auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central. Der folgende Vergleich zeigt, wo die Unterschiede liegen und für wen sich welches System eignet. Wann ein branchenübergreifendes ERP im E-Commerce an Grenzen stößt Diese Situationen begegnen uns in Beratungsgesprächen mit Onlinehändlern immer wieder: Viele Verkaufskanäle plus Retouren verlangen saubere Synchronisation und regelbasierte Abläufe. Begrenzte Anpassungsmöglichkeiten an die eigenen Verkaufsprozesse bremsen das Team aus. Viel Geld fließt in technische Eigenentwicklungen, um das ERP an den Onlineshop anzupassen. Für komplexere Prozesse in Vertrieb und Handel fehlen Enterprise-Features. Bei Kampagnen-Spitzen wie dem Black Friday entstehen Rückstaus und manuelle Nacharbeit. Jeder dieser Punkte kostet Steuerungsfähigkeit und Effizienz. Ein branchenübergreifendes ERP kann so eine Internationalisierung oder das Wachstum eines Onlinehändlers ausbremsen. collana diva now setzt an dieser Stelle an: Die Lösung wurde für den Onlinehandel entwickelt und bündelt Aufträge, Bestände, Versand und Retouren in einem System. weclapp und collana diva now im Vergleich Der direkte Blick auf die Kategorien zeigt, wo sich die Systeme unterscheiden. Stand des Vergleichs: Dezember 2025 Feature weclapp collana diva now Add-ons Ja Ja CRM integriert Ja Ja Projektmanagement Ja Ja E-Commerce-Integration Ja Ja Power BI Analytics Teilweise (über API oder Connectoren) Ja Microsoft-365-Suite Teilweise (über Integrationen) Ja, nativ E-Commerce-Spezialisierung Teilweise (Branchenlösung vorhanden, aber universell ausgelegt) Ja LabelPort integriert Nein (kein Bestandteil von weclapp) Ja Multi-PSP-Hub integriert Teilweise (PSP-Integrationen über Schnittstellen) Ja (collana pay) KI-Features Teilweise Optional über Business Central Basis-ERP Eigene Plattform Microsoft Dynamics 365 Business Central Offene APIs REST API / Service Layer Business Central REST/OData APIs Alle Angaben zu weclapp basieren auf öffentlich verfügbaren Informationen der Anbieterwebsite (Stand: Oktober 2025) und dienen der allgemeinen Orientierung. „weclapp“ ist eine eingetragene Marke der weclapp SE. Die Nennung erfolgt ausschließlich zu Vergleichszwecken. Der Vorteil der Microsoft-Basis Die Basis auf Microsoft Dynamics 365 Business Central macht den Unterschied bei Skalierbarkeit, Integration und Wachstum. Integration in den Arbeitsalltag: Excel-Daten direkt bearbeiten, ohne Import und Export Teams für die Zusammenarbeit in Echtzeit Outlook-Add-in für Angebote und Rechnungen plus Kontakt-Synchronisation Power Automate für komplexe Workflows Skalierung und Sicherheit: Erprobtes ERP mit integriertem CRM Hohe Skalierbarkeit durch Cloud-Technologie und Add-ons Weltweite Verfügbarkeit, ein Vorteil bei Expansionen ins Ausland Sicherheitsstandards von Microsoft Azure Funktionen für den E-Commerce Onlinehändler brauchen Funktionen von Vertrieb und Marketing über die Warenwirtschaft bis zur Finanzbuchhaltung. collana diva now deckt diese Workflows in einem System ab. Ein Beispiel aus dem Finanzmanagement: Unternehmen und Mandanten flexibel hinzufügen Internationale Währungen, DATEV-Übergabe und Belegdruck im Standard Auswertungen nach Kostenstellen, Kostenträgern, Artikeln und Kanälen Einen Überblick über alle Module finden Sie auf der Produktseite von collana diva now. Für Unternehmen, die aus dem Funktionsumfang herauswachsen, steht mit collana diva die nächste Ausbaustufe auf derselben Microsoft-Basis bereit. So läuft der Wechsel von weclapp zu collana diva now ab Unser Team führt Sie strukturiert durch den Prozess, damit Sie schnell mit dem neuen ERP arbeiten: Check und Beratung: Im ersten Termin lernen wir uns kennen und prüfen, ob collana diva now und Ihr Geschäftsmodell zusammenpassen. Kick-off: Wir definieren den Umfang, priorisieren Module und Add-ons und stimmen Aufwand, Investition und Zeitrahmen ab. Onboarding 1: Wir richten Finanzbuchhaltung, Datenmigration, Benutzer und Rollen ein. Belege, E-Mail-Vorlagen und Prozesse werden vorbereitet. Onboarding 2: Jetzt folgen die E-Commerce-Abläufe, von Einkauf und Kundenservice bis Logistik. Bei Bedarf integrieren wir Power BI oder Schnittstellen zu Shops, Payment- und Versanddienstleistern. Feinschliff: Gemeinsam testen wir alle Prozesse und prüfen, ob Module, Workflows und Integrationen wie geplant funktionieren. Go-live: collana diva now geht live. Unser Team begleitet den Start und überwacht die Prozesse, bis alles reibungslos läuft. In 8 bis 12 Wochen (projektabhängig) arbeiten Sie mit der Komplettlösung samt Shopanbindung und CRM. Wenn Sie noch am Anfang der Auswahl stehen, hilft unser ERP Orientierungs- und Auswahlworkshop bei der Entscheidung. FAQ: Häufige Fragen zum Wechsel Ist collana diva now eine Alternative zu weclapp für den Handel? Ja, collana diva now ist auf die Abläufe im E-Commerce abgestimmt. Bereits der Basis-Tarif deckt Finanzen, Kundenservice und Versand ab. Add-ons ergänzen die Lösung bei Bedarf, die Steuerung bleibt in einer zentralen Plattform. Welche Funktionen bietet collana diva now für den E-Commerce? collana diva now bündelt Warenwirtschaft, Auftragsabwicklung, Versand, Retouren, CRM und Finanzbuchhaltung in einem System. Der Versandbaustein LabelPort und der Zahlungs-Hub collana pay sind integriert. Unsere Abläufe sind auf weclapp zugeschnitten. Wie gehen wir beim Wechsel vor? Im ersten Schritt analysieren wir Ihre bestehenden Prozesse und prüfen, welche sich im Standard von collana diva now abbilden lassen. Für den Rest definieren wir im Kick-off Module und Add-ons. Die Datenmigration planen wir gemeinsam im Onboarding. Wie aufwendig ist der Umstieg auf collana diva now? Der Umstieg folgt einem strukturierten Prozess in sechs Schritten, von der Erstberatung bis zum Go-live. Typischerweise dauert die Einführung 8 bis 12 Wochen, abhängig von der Projektkomplexität. Unterstützt collana diva now internationale Setups? Ja, internationale Währungen gehören zum Standard. Durch die Microsoft-Basis ist die Lösung weltweit verfügbar, ein Vorteil bei der Expansion ins Ausland. weclapp ist ein solides Cloud-ERP für Unternehmen, die eine branchenübergreifende Lösung mit nutzerbasierten Lizenzen suchen. Wer im E-Commerce wächst, viele Kanäle steuert und eine ERP-Lösung mit nativer Microsoft-Integration, integriertem Zahlungs-Hub und Versandbaustein will, hat mit collana diva now eine starke Alternative. Diesen Artikel teilen X LinkedIn Facebook WhatsApp Unsere neusten News Welche Lösung passt zu Ihrem Unternehmen? Sie wollen wissen, welche Lösung zu Ihren Prozessen passt? Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch mit unseren ERP-Expertinnen und Experten.